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Der Super-September macht Spaß

Mittelmark Der Super-September macht Spaß

Bei Temperaturen über 30 Grad gehen Freibäder in die Verlängerung und Kinder feiern hitzefrei. Nicht jedes Freibad in der Region hat noch offen, aber einige reagieren, wie das Lehniner Strandbad am Klostersee und das Naturbad in Brück.

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Mittelmark. Hitzefrei im September, so etwas hat Lehnins Schulsekretärin Annegret Erdmann in den 36 Jahren ihrer Berufszeit noch nicht erlebt: „Das gab es noch nie.“ Ab 11.30 Uhr haben die Grund- und Gesamtschüler an diesem Dienstag schon unterrichtsfrei. Wer die Erlaubnis hat, nach Hause zu gehen, strömt aus der Schule. „Alle anderen werden dort natürlich betreut“, sagt Annegret Erdmann.

Der Deutsche Wetterdienst warnt seit Tagen vor der großen Hitzebelastung. Auf der aktuellen Karte erscheint die Region zwischen Berlin und Magdeburg und damit auch ganz Potsdam-Mittelmark in der Farbe Lila. Die gefühlten Temperaturen liegen danach bei 34 Grad.

Schönster Badespaß im Frühherbst

Kein Wunder, dass sich auch die dreiköpfige Familie Mittelbach aus Lehnin auf den Weg ins dortige Strandbad macht. David, Daniela und ihre dreijährige Tochter Cailyn genießen die Abkühlung im 22 Grad warmen Klostersee. „Es ist wunderbar, schöner könnte es im September nicht sein“, schwärmt Daniela Mittelbach. So viel Badesspaß Mitte September, dass ist auch für die Mittelbachs ein Novum.

Kay Schattenberg betreibt seit zehn Jahren das Strandbad Lehnin

Kay Schattenberg betreibt seit zehn Jahren das Strandbad Lehnin. Er hat nun angesichts des Sommerhochs die Öffnungszeiten ausgeweitet.

Quelle: Marion von Imhoff

Badbetreiber Kay Schattenberg hat angesichts der Hitze dieser Woche kurzerhand das Strandbad Lehnin länger geöffnet. Zwar hält er sein Bad bis Ende September „so oder so offen“, berichtet der 42- Jährige. Normalerweise macht er sein Bad nur mittwochs bis freitags ab 12 Uhr auf. Angesichts der herrschenden Hitzeperiode hat Schattenberg Sonderöffnungszeiten eingeführt. Seit Dienstag und bis Donnerstag noch öffnet er ab 10 Uhr. Doch enttäuscht ist der gebürtige Thüringer, dass das Angebot am Dienstag zumindest wenig angenommen wurde. Bis zum späten Nachmittag waren 20 Gäste in dem Bad. „Das ist für einen sonnigen Tag mit 30 Grad schlecht“, sagt Schattenberg. 5000 Quadratmeter groß ist das Areal, das Schattenberg das zehnte Jahr schon gepachtet hat von der Gemeinde Lehnin.

Das Naturbad Brück öffnet Mittwoch zum letzten Mal in der Saison

Das Naturbad in Brück hat für den Super-September noch ein paar Tage seine Saison verlängert. Doch am Mittwoch ist dort der letzte Badetag.

Bäder und Öffnungszeiten

Das Naturbad Brück teilt mit: „Der Sommer geht in die Verlängerung, genau wie die Badesaison im Naturbad Brück.“ Bis zum Mittwoch, 14. September, ist das Naturbad für Besucher offen. Damit ist heute der letzte Tag in diesem Jahr, in den 1600 Quadratmeter großen künstlich angelegten Badesee mit 25 Meter Bahn zu springen. Geöffnet ist es von 13 Uhr an bis um 19 Uhr.

Das Strandbad Lehnin am Klostersee öffnet am heutigen Mittwoch und am Donnerstag ab 10 Uhr. Geöffnet ist es – je nach Betrieb – bis in die frühen Abendstunden. Es bleibt bis zum 2. Oktober geöffnet. Nähere Informationen unter www.strandbad-lehnin.de.

Eine Woche bis zum 18. September verlängert hat auch das Marienbad seine Freibad-Saison. Nach Angaben von Betriebsleiter Jens Grosser sollte der Freibadbetrieb am 11. September eigentlich beendet werden. Geöffnet ist das Marienbad von 10 bis 20 Uhr. Am Montag zählte es im Innen- und Außenbereich 1096 Besucher.

Das Golzower Freibad hingegen ist schon seit einigen Tagen geschlossen.

Voll sind die Strände des Wusterwitzer Sees. Selbst aus dem nahen Sachsen-Anhalt strömen die Besucher dorthin. Auch die Kinder der Wusterwitzer Grundschule können sich an diesem Dienstag über hitzebedingte Kurzstunden freuen. Sie haben deswegen bereits früher Schluss als an üblichen Tagen. Um 12.05 Uhr ist für die 247 Jungen und Mädchen nach Angaben von Schulsekretärin Kathrin Michel unterrichtsfrei. Die Wusterwitzer Amtsdirektorin Gudrun Liebener indes denkt auch an jene, die bei der Hitze schuften müssen. Etwa jene Männer, die für die Bewässerung der Straßenbäume zuständig sind. „Da ziehe ich den Hut.“

Von Marion von Imhoff

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