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Brandenburg/Havel „Wie ein kleiner Meister“
Lokales Brandenburg/Havel „Wie ein kleiner Meister“
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18:07 02.02.2014
Daniel Schröder aus dem Milower Land mit einer Potsdamer Straßenszene (links), Klaus-Peter Berkholz mit Hunger (rechts). Quelle: JAST
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Brandenburg an der Havel

Auch wenn die Käufer nicht Schlange stehen, Stimmung und Atmosphäre sind bestens beim ersten Bildermarkt im Foyer des Brandenburger Theaters. Rund 30 Künstler aus Brandenburg, Potsdam-Mittelmark und dem Havelland bieten ihre Bilder zum Kauf an, freuen sich aber auch über jedes Gespräch über Gott und die Kunst. Daniel Schröder aus dem Milower Land gehört zu den wenigen Profikünstlern. „Ich versuche davon zu leben“, erzählt der Maler aus Großwudicke, der gern auch Auftragsarbeiten entgegennimmt. Im Theaterfoyer zeigt er Straßenszenen aus Potsdam, farbenfrohe realistische Ölgemälde. Schröder hat Kunst und Geschichte in Potsdam studiert. Seit 2008 stellt er seine Bilder öffentlich aus. „Man fühlt sich wie ein kleiner Meister, wenn man hier Lob bekommt und sich der Kritik stellt“, lobt er seinerseits das „schöne Experiment“ des ersten Bildermarktes.

„Ich bin nicht der, der malen kann“, gesteht Klaus-Peter Berkholz, der zurzeit am Theater jobbt. Seine Spezialität sind Skulpturen. „Hunger“ heißt das Gesicht aus Pappmaché, das dem Betrachter die Zunge zeigt. Berkholz erklärt: „Die Zunge wehrt die bösen Geister ab.“

Gesprühte Graffiti Street Art zeigt Sprayer Philipp Donner in seinen Bildern. Besonders zwei Werke mit Motiven aus Alice in Wonderland springen ins Auge. „Ein Geschenk für ein dreijähriges Mädchen“, erklärt Donner. Er findet es schade,dass sich viele seiner Freunde nach Berlin orientieren. „Ich identifiziere mich mit Brandenburg, sie ist meine Heimatstadt“, sagt der Streetartkünstler, der im Auftrag auch gern Gärten und Landschaften mit Hilfe von Spraydosen bildlich festhält.

Künstler aus Brandenburg sind in der Mehrheit. Nadine Schwerdtfeger, Dmajil Besic, Dorothee Heinze-Loose und Susanne Grüning zum Beispiel. Oder Ronny Sommerfeldt, der Grafikdesign, Medien und Information studiert hat und nun Fotografien am Computer kunstvoll verfremdet.

Katrin Seifert hat vor ihrem Umzug nach Potsdam in Brandenburg als Stilberaterin gearbeitet. Vor kurzem hat sie die Porträtmalerei für sich entdeckt. Ein Zeitungsfoto, das Angela Merkel nach ihrem kleinen Autounfall bei Lindenberg zeigt, hat sie malerisch umgesetzt. Seifert: „So enspannt und fast amüsiert habe ich die Kanzlerin sonst selten gesehen.“

Von Jürgen Lauterbach

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