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Deutlich weniger Arbeitslose in der Havelstadt

Brandenburg an der Havel Deutlich weniger Arbeitslose in der Havelstadt

Das Jobcenter in Brandenburg an der Havel muss sich um deutlich weniger arbeitslose Bürger der Stadt kümmern als noch vor einem Jahr. Nach Angaben von Geschäftsführer Michael Glaser sind in seiner Behörde 2901 arbeitslose Frauen und Männer registriert. Das seien fast 800 weniger als vor einem Jahr, ein Rückgang somit um mehr als 21 Prozent.

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Quelle: dpa

Brandenburg/H. Das Brandenburger Jobcenter muss sich um deutlich weniger arbeitslose Bürger der Stadt kümmern als noch vor einem Jahr. Nach Angaben von Geschäftsführer Michael Glaser sind in seiner Behörde 2901 arbeitslose Frauen und Männer registriert. Das seien fast 800 weniger als vor einem Jahr, ein Rückgang somit um mehr als 21 Prozent.

Der Abbau der Arbeitslosigkeit in der Stadt Brandenburg zeige bezogen auf das Jobcenter weiterhin eine gute Entwicklung, sagte Glaser.

Die Arbeitslosenquote in Brandenburg/Havel ist von Januar auf Februar um einen halben Prozentpunkt gesunken, nämlich von 10,6 auf 10,1 Prozent. Diese Zahl kommentierte am Mittwoch Brandenburgs Oberbürgermeisterin.

Dietlind Tiemann (CDU) sprach angesichts der aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Brandenburg/Havel von „fast einem kleinen Wunder“. Damit meint sie den Umstand, dass die Arbeitslosenquote in der Stadt verglichen mit dem Jahr 2003 nur noch halb so hoch sei.

Womöglich kann die Rathauschefin schon bald verkünden, dass das für das Jahr 2020 selbst gesteckte Ziel von nur noch 10 Prozent Arbeitslosigkeit erreicht ist. Schließlich fehlt dazu nur noch ein Zehntelprozent und geht die Arbeitslosigkeit im Laufe des Frühjahr üblicherweise weiter zurück.

Die hiesige Geschäftsstelle der Arbeitsagentur, die sich um Menschen im Altkreis Brandenburg zu kümmern hat, meldete am Mittwoch ebenfalls einen positiven Arbeitsmarkttrend für ihr Einzugsgebiet. Zwar wurde im Februar in der Stadt und den umliegenden Gemeinden kein neuer Bestwert erreicht. Doch die aktuell 9 Prozent Arbeitslosigkeit liegen um 1,5 Prozent unter dem Wert, den die Arbeitsmarktstatistiker vor einem Jahr registriert hatten.

Die aktuell 5281 arbeitslosen Bürger in Brandenburg und Umgebung sind tausend weniger als noch vor einem Jahr. Ganz zu schweigen von den schlimmsten Zeiten vor etwa 13 oder 14 Jahren, als die Arbeitsvermittler nicht wussten, wie sie mit annähernd 13000 Menschen ohne Job umgehen sollten.

Zu den am meisten gesuchten Arbeitskräften in Brandenburg/Havel gehören Michael Glaser zufolge examinierte Pfleger und Pflegehelfer, besonders bezogen auf die Altenpflege. Dem Jobcenter gelinge es schon nicht mehr, ausreichen Helferstellen zu besetzen. Ziel des Jobcenters sei es ohnehin, Helfer zu Fachkräften zu qualifizieren.

Von Jürgen Lauterbach

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