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Die Arbeitslosigkeit ist gerade auffällig jung

Arbeitsmarkt in Brandenburg/Havel Die Arbeitslosigkeit ist gerade auffällig jung

Die amtliche Arbeitslosigkeit ist im August in Brandenburg/Havel und den umliegenden Gemeinden wieder geringfügig gestiegen, liegt aber deutlich besser als vor einem Jahr. Den aktuellen Anstieg führen die Arbeitsmarktexperten Monika Obuch und Michael Glaser vor allem auf ausgelaufene Ausbildungsverhältnisse zurück. Sie rechnen mit einer positiven Tendenz im September.

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Quelle: dpa

Brandenburg/H.  Die amtlich registrierte Arbeitslosigkeit ist im August in Brandenburg/Havel und den umliegenden Gemeinden wieder geringfügig gestiegen, liegt aber deutlich besser als vor einem Jahr. Den aktuellen Anstieg führen die Arbeitsmarktexperten Monika Obuch und Michael Glaser vor allem auf ausgelaufene Ausbildungsverhältnisse zurück. Sie rechnen mit einer positiven Tendenz im September.

Bei 9,3 Prozent liegt die aktuelle Arbeitslosenquote für die Stadt und das Umland, rund 5500 Menschen sind dort ohne Beschäftigung, berichtet die regionale Agenturleiterin Monika Obuch. Der bisher beste Wert lag im Juni bei 9,1 Prozent. Im August 2015 hatte die Arbeitsagentur eine Quote von genau 10 Prozent vermeldet, seinerzeit waren knapp 6000 Bürger ohne Arbeit.

Im August 2016 waren 736 Arbeitsstellen gemeldet, etwa doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Innerhalb der Stadtgrenzen Brandenburg ergibt sich ein ähnliches Bild im August. Die etwa 4000 arbeitslosen Stadtbürger bedeuten eine stabile Arbeitslosenquote von 10,8 Prozent. Vor einem Jahr waren fast 4400 Havelstädter ohne Job gewesen.

Jobcenter Geschäftsführer Michael, Glaser: „Auffällig ist die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen.“ Sie steige seit Jahresbeginn. Glaser führt das darauf zurück, dass die Altersgruppe der bis zu 20-Jährigen im Verhältnis zu anderen Altersgruppen immer größer wird. Außerdem haben noch nicht alle jungen Leute den Übergang von einer Ausbildung ins volle Berufsleben geschafft.

Von Jürgen Lauterbach

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