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Die Brawag warnt: Keime im Trinkwasser

Brandenburg an der Havel Die Brawag warnt: Keime im Trinkwasser

Das Trinkwasser der Stadt Brandenburg ist gegenwärtig mit Umweltkeimen belastet, warnt die stadteigene Wasser- und Abwassergesellschaft (Brawag) am Freitagnachmittag die Öffentlichkeit. Die Grenzwerte im Trinkwassernetz von Brandenburg an der Havel seien zum Teil „deutlich überschritten“. Doch was ist die Ursache? Experten stehen vor einem Rätsel.

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Untersuchung von Trinkwasser auf Belastungen.

Quelle: dpa

Brandenburg/H. Das Trinkwasser der Stadt Brandenburg ist gegenwärtig in mit Umweltkeimen belastet, warnt die stadteigene Wasser- und Abwassergesellschaft (Brawag) am Freitagnachmittag die Öffentlichkeit. Die Grenzwerte im Trinkwassernetz von Brandenburg an der Havel seien zum Teil „deutlich überschritten“. „Das Trinkwasser ist aber weiterhin uneingeschränkt nutzbar; ein Abkochen ist nicht notwendig.

Die mikrobielle Grenzwertüberschreitung hat keine direkte gesundheitliche Bedeutung“, sagt Heike Beckmann, die Sprecherin der Brawag. Sie selbst trinke auch weiterhin Leitungswasser, dass man Wasser für Säuglinge abkochen solle, sei ja bekannt. Welche Umweltkeime genau das Trinkwasser verunreinigen und was sie bewirken, wusste Beckmann im Detail nicht zu sagen. Sie bestätigte aber, dass bereits vor einigen Tagen eine „auffällige Probe“ des Trinkwassers identifiziert worden sei.

Trinkwasser läuft in ein Glas

Trinkwasser läuft in ein Glas.

Quelle: dpa

Beckmann gab allerdings auch Entwarnung: Die Beprobungen „auf mögliche Krankheitserreger wie Escherichia coli, coliforme Bakterien, Enterokokken haben zu jeder Zeit die Werte Null KBE ergeben.“ Das heißt: Derartige Erreger waren nicht nachweisbar. Trinkwasser sei „nie keimfrei“, so Beckmann. Gleichwohl habe man die Öffentlichkeit informieren wollen, dass „die Grenzwerte überschritten sind.“

Die Brawag versucht das Problem nun dadurch zu beseitigen, dass sie die Ursache für die Keime sucht: „Da stimmt was nicht im Netz, wir suchen die Ursache.“ Derzeit werde „der Durchfluss in den Hochbehältern erhöht und wir entnehmen verstärkt Proben“, sagt Beckmann.

Die Brawag stehe in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt der Stadt, so die Sprecherin weiter. Sollte es in der Bevölkerung Fragen geben, könne man sich an die Umwelt-Ingenieurin der Brawag Friedericke Schallehn auch am Wochenende wenden: 03381/543 665.

Von MAZonline

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