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Die Erfolgsgeschichte der BIP Industrietechnik

Brandenburg an der Havel Die Erfolgsgeschichte der BIP Industrietechnik

Wilfried Pieper (59) und seine Mitgesellschafter schreiben mit ihrer Firma BIP Industrietechnik seit 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte in Brandenburg an der Havel. Auf den ersten Blick ist der Erfolg der innovativen Firma allerdings wenig spektakulär.

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Wilfried Pieper (2. v. r.) feiert das 25-jährige Bestehen der BIP Industrietechnik mit seinen Gesellschaftern und der Belegschaft.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Wilfried Pieper (59) und seine Mitgesellschafter schreiben mit ihrer Firma BIP Industrietechnik seit 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte in Brandenburg/H. Der Erfolg ist selten auf den ersten Blick spektakulär. Die Geschichte der innovativen Firma gleicht eher einem Gang durchs Wellental der langsam nach oben führt.

In Brandenburg steht BIP nicht für Bruttooinlandsprodukt, sondern für ein Technikunternehmen im Gewerbegebiet Görden, das mit seiner Prüf- und Messtechnik Lösungen anbietet für Bahnunternehmen, die Automobilbranche und inzwischen auch für kleinere Betriebe. Am Freitag feierte das Unternehmen das 25-jährige Bestehen.

Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer (SPD) bezeichnete den aus einem Ingenieurbüro hervorgegangene Industriebetrieb in seiner Festansprache als einen „kleinen Leuchtturm“. Klein, weil BIP rund 50 Mitarbeiter zählt. Leuchtturm, weil das relativ kleine Unternehmen sehr innovativ arbeitet und immer wieder neuen Technik vorantreibt.

Der Landespolitiker staunte über die hohe Ausbildungsbereitschaft und vor allem über die im Land seltene Exportquote von rund 75 Prozent. Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) erwähnte Auszeichnung als „Top-100-Innovator“ vor zwei Jahren.

Geschäftsführer Wilfried Pieper ist ein gebürtiger Brandenburger und der Mann der ersten Stunde, der sich 1991 mit drei ehemaligen Kollgen selbstständig machte. „Der Wachstumspfad war nicht geradlinig, führte aber tendenziell nach oben“, fasst er das Vierteljahrhundert zusammen.

Spezialgebiet der Firma ist die Prüfung und Vermessung von Eisenbahn-Radsätzen, an denen feine Risse und Unebenheit die Funktion leicht beeinträchtigen können. Mit ihrer Technik ist die BIP außer in europäischen Staaten inzwischen auch in Amerika, Australien, Asien und sogar Afrika gefragt. Aktuell bearbeitet die Firma für die Deutsche Bahn ihren bis dato größten Einzelauftrag mit einem Volumen von 4,5 Millionen Euro.

Jüngste Innovation ist die sogenannte Trockenentfettung. BIP entwickelt aktuell dieses patentierte Verfahren, dass sich auf für kleinere Betriebe eignet. Nach Auskunft des Geschäftsführers läuft die Markteinführung vielversprechend. Wechsel gab es jüngst bei der Gesellschaftern. Neu ist dabei das Unternehmen Epsilon NDT aus Istanbul. Mit Vorstand Mehmet Erinkurt arbeitet der Brandenburger Jubilar seit zehn Jahren vertrauensvoll zusammen. Gemeinsam möchten sie auch den türkischen Bahnmarkt beliefern.

Von Jürgen Lauterbach

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