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Die Heine-Büste ist zurück an ihrem Platz

Brandenburg an der Havel Die Heine-Büste ist zurück an ihrem Platz

Jetzt ist sie endgültig wieder angekommen – die Heinrich-Heine-Büste am gleichnamigen Ufer in Brandenburg an der Havel. Den 220. Geburtstag des Dichters nahmen Spender und Initiatoren der neuen Büste am Mittwoch zum Anlass, nun auch offiziell zu feiern, dass am alten Platz nun eine neue Version des Denkmals steht. Seit Ende Oktober thront Heine bereits wieder auf dem Sockel.

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Da glänzt der Autor: Zu Heines 220. Geburtstag ist die neue Büste da.

Brandenburg/H. Jetzt ist sie endgültig wieder angekommen – die Heinrich-Heine-Büste am gleichnamigen Ufer. Den 220. Geburtstag des Dichters nahmen Spender und Initiatoren der neuen Büste zum Anlass, nun auch offiziell zu feiern, dass am Ufer der Havel eine neue Version des berühmten Denkmals steht. Seit Ende Oktober thront Heine bereits wieder vom Sockel.

Rund 30 Personen fanden sich bei frostigen Temperaturen und nasskalter Witterung am Heinrich-Heine-Ufer ein, um die Büste offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben.

Nora Ilgenstein las am Mittwoch aus einem Heine-Text

Nora Ilgenstein las am Mittwoch aus einem Heine-Text.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Katrin Witt als Vertreterin der Stadtverwaltung und Udo Geisler, Vorsitzender des historischen Vereins Brandenburg/Havel eröffneten die Veranstaltung und bedankten sich zunächst bei den zahlreichen Spendern, die eine Rückkehr der historischen Büste überhaupt erst möglich gemacht haben. „Es ist unglaublich, wie viele Brandenburger bereit waren etwas zu spenden und wie schnell wir doch eine ordentlich Summe zusammen bekommen haben. Das ist einfach großartig“ freute sich Witt.

Eine weitere große Hilfe im Rahmen der Rückholaktion war Anette Mertens. Sie ist die Enkelin des Künstlers Karl Mertens, der einst die Gussvorlage des Originals angefertigt hatte. Sie stellte die originale Gussform für einen Nachguss der Büste kostenfrei zur Verfügung. So konnte das exakte Abbild der alten Skulptur wieder herrgestellt werden. „Das ist wirklich toll, denn dadurch behält die Büste ihren Status als Denkmal. Sie stammt aus der selben Gussform, ist ebenfalls aus Bronze und erfüllt auch deshalb die nötigen Kriterien“, sagte Katrin Witt.

Auch die anwesenden Gäste erfreuten sich am Mittwochabend am Antlitz des großen deutschen Dichters. „Ich finde, die Büste gehört einfach zum Stadtbild dazu, deshalb habe ich auch dafür gespendet. Ich freue mich sehr, dass sie jetzt wieder dort steht, wo sie hingehört“ sagte Richard Mosthaf.

Um Heinrich Heine wieder standesgemäß an seinem Platz willkommen zu heißen, fanden sich einige Leser, die aus den Werken des Dichter vortrugen. So lasen Nora Ilgenstein und ihr Lebensgefährte Peter Philipzik zwei Texte vor. Auch der Schauspieler Harald Arnold ließ es sich nicht nehmen und gab mit „Der tugendhafte Hund“ einen Heine-Text zum besten. Die Darbietung Arnolds fand besonders großen Anklang und wurde mit viel Applaus honoriert.

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Gäste die Gelegenheit, sich bei Glühwein, Apfelküchlein und leckeren „Heine-Würfeln“ zu stärken. Alles unter den Augen Heinrich Heines, der nun endlich wieder an alter Stelle über sein Ufer wacht.

Von Tobias Borchers

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