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Die Jugend hat sich ein Reich geschaffen

Glienecke Die Jugend hat sich ein Reich geschaffen

Sie leben gern in Glienecke, sind hier aufgewachsen, engagieren sich in der Jugendfeuerwehr und helfen mit kleine Feste zu organisieren. Der Glienecker Nachwuchs ist stolz auf seinen Klubraum. Dieser entstand durch den Umbau eines lange leer stehenden Vorgängertreffs. Die Eltern haben mit angepackt.

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Die Mitglieder des Glienecker Jugendklubs.
 

Quelle: Silvia Zimmermann

Glienecke.  Sie leben gern in Glienecke, sind hier aufgewachsen, engagieren sich in der Jugendfeuerwehr und helfen mit kleine Feste zu organisieren. Die Mädchen und Jungen wirkten bei der Gestaltung von Programmpunkten bei den Weihnachtsmärkten mit oder fertigten sogar kleine Geschenke an und verkauften sie. Seit dem 1. Februar diesen Jahres sind sie sogar besonders stolz, denn sie haben einen eigenen Raum für sich in Besitz genommen, den sie vorher mit Hilfe der Eltern hergerichtet haben.

 „Wir trafen uns bei unseren Freunden zu Hause oder am Sportplatz. Wir waren manchmal bis zu zehn Jugendliche. Im vergangenen Jahr fragten wir beim Ortsbeirat nach, ob wir den derzeit ungenutzten Jugendklubraum wieder herrichten können“, so die Jugendlichen. Der Ortsbeirat gab die Genehmigung dazu. Im Oktober 2015 wurde mit dem Umbau begonnen. „Der Raum war viele Jahre ungenutzt und befand sich in einem schlechten Zustand.

 Es wurde eine Zentralheizung eingebaut, die Fußböden gefliest, die Küche erneuert und die beiden Toiletten in Gang gesetzt“, berichteten Lucas Grewatsch, Niklas Pohle und Chris Schadack. Insgesamt wurden 7000 Euro Materialkosten verbaut und zahlreiche Arbeitsstunden als Eigenleistung erbracht. Es flossen für den Umbau Fördermittel vom Landkreis. Am 1. Februar war dann alles fertig und seit dem treffen sich die 14 bis 18 -Jährigen wöchentlich in ihrem Raum. Eine Hausordnung regelt das Miteinander. „Wir haben einen Vorstand, der sich um alles kümmert. Wenn es Unstimmigkeiten gibt, können wir uns bei René Stumpfe aus Glienecke Rat und Unterstützung holen. Wir wählten ihn als unabhängigen Erwachsenen für solche Fälle aus“, sagten die Jugendlichen. Zurzeit treffen sich an den Wochenenden bis zu 13 Mädchen und Jungen. Alle sind Nichtraucher und darauf sind besonders stolz. sz

Von Silvia Zimmermann

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