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Die Jugendfeuerwehr löscht seit 30 Jahren

Ziesar Die Jugendfeuerwehr löscht seit 30 Jahren

Einen Grund zum Feiern hat in dieser Woche die Jugendfeuerwehr in Ziesar. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens lud sie mit einem umfangreichen Programm ins hiesige Gerätehaus ein. Dort zeigten vor allem die Kleinen, was sie drauf haben.

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Emily Pattke und Marie Saenger beim Löschen.

Quelle: S. Zimmermann

Ziesar. Einen Grund zum Feiern hat in dieser Woche die Jugendfeuerwehr in Ziesar. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens lud sie mit einem umfangreichen Programm ins hiesige Gerätehaus ein.

Die Arbeitsgemeinschaft Junge Brandschutzhelfer war der Vorläufer der heutigen Jugendwehr. Aus ihr ging 1986 die Jugendfeuerwehr hervor. Hans Joachim Enders und Uwe Roßner leiteten damals die jungen Brandschutzhelfer und später auch die Jugendfeuerwehr.

Einige der einstigen Mitglieder haben es heute in die Reihen der Feuerwehr geschafft. So ist Andy Laube heute als Amtsbrandmeister in Ziesar tätig, Uwe Roßner ist als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Ziesar immer noch aktiv.

Auch viele andere der im Gründungsjahr Aktiven sind auch heute noch dabei, so Denny Vielstich oder der 28-jährige Andreas Schütz. „Die Jugendfeuerwehr ist wichtig, denn dadurch bekommen wir unseren Nachwuchs. Ich bin mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten und blieb dabei“, sagte Berufssoldat Schütz.

Michael Kühne ist heute Jugendwart und vermittelt den aktuell neun Mädchen und Jungen das Handwerkzeug eines jeden Feuerwehrmannes. Dazu gehört neben der theoretischen Ausbildung auch der Umgang mit der Technik. Bei einem Show-Einsatz zeigte die Truppe, dass sie die Abläufe schon sehr selbstbewusst und mit Können beherrscht, vor allem Emely Pattke und Marie Christin Saenger beeindruckten beim Löschen eines Brandes mit dem Stahlrohr.

Die beiden 14-jährigen Mädchen sind seit mittlerweile zwei Jahren aktive Mitglieder der Jugendwehr. Klar, dass sie auch bei den Vorbereitungen und während des Festes selbst mithalfen.

Die Kameraden hatten für die vielen Gäste einiges zur Unterhaltung vorbereitet. Klein und Groß konnte die Technik des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) ausprobieren. Jakob Frömke traute sich, die Hydraulikschere des HLF auszuprobieren. Der 14-Jährige war mit der Familie aus Seesen zu Gast in Ziesar.

Die Besucher des Festes hatten indes Spaß beim Kinderschminken, Wettfahren mit Tretautos, mit der Kübelspritze oder beim Kegeln. Clown Ferdi fertigte allerlei Lustiges aus Luftballons für die Mädchen und Jungen.

Von Silvia Zimmermann

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