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Brandenburg/Havel Die Mutterkirche der Mark
Lokales Brandenburg/Havel Die Mutterkirche der Mark
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08:51 01.05.2015
Ein Blick in den Brandenburger Dom St. Peter und Paul. Quelle: Dom
Brandenburg an der Havel

Vom 3. Mai bis zum 31. Oktober feiert das Domstift Brandenburg gemeinsam mit der Domgemeinde, den beiden Evangelischen Schulen und anderen Einrichtungen am Dom. „Wie an keinem anderen Gebäude Brandenburgs lässt sich am Dom die Geschichte unsers Landes zeigen“, heißt es vom Kurator Cord-Georg Hasselmann. Die Kirche sei kulturhistorisch überregional bedeutend, gelte als „Wiege der Mark“ und Startpunkt der Christianisierung der Region, so Kurator Hasselmann.

Diesem Zusammenhang von Bau- und Landesgeschichte ist die große Jubiläumsausstellung gewidmet, die am morgigen Sonntag eröffnet wird. Das gesamte Jahr über stehen unterschiedliche Veranstaltungen auf dem Programm. Die Besucher erwartet Lesungen, etwa mit Bernhard Schlink, Kinderführungen von und für Schüler und ein Jubiläumsgottesdienst, an dem auch Bundespräsident Joachim Gauck teilnimmt. Vorsitzender des Festkuratoriums für das 850. Jubiläum ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Er betont den Stellenwert der Kirche: „Der Dom ist ein großartiges, wahrscheinlich das wichtigste Bauwerk in Brandenburg. Und er ist die Mutterkirche der Mark. In ihr spiegelt sich lebendig die Geschichte des ganzen Landes“, sagte er in einem Gespräch mit der MAZ. In den letzten Jahren wurde der Dom aufwändig saniert. Zum Jubiläumsjahr wird er sich in guter Form präsentieren, so der Kuratoriumsvorsitzender.

In Wahrheit gehe es aber bei den Feierlichkeiten nicht um die Zurschaustellung gut erhaltener Architektur, sondern um die 1000 Jahre wechselhafter Geschichte in der Mark Brandenburg, so Frank-Walter Steinmeier. Die Geschichte des Doms beginnt mit der Widmung des Bistums Brandenburg durch Otto I. Kurz danach, am 11. Oktober 1165, wurde der Grundstein gelegt.

Hartmut Dorgerloh, der Chef der Schlösserstiftung und Mitglied des Domkapitels ist, bezeichnet den Dom als „einer der frühesten Backstein- und zugleich einer der bedeutendsten Kirchenbauten Nordostdeutschlands“. Der Dom überstand etliche Machthaber: er behauptete sich in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus, in der DDR.

Das jetzige Motto „Beständig neu“ mag deshalb paradox klingen, schreibt Dorgerloh in einem Gastbeitrag für die MAZ, trifft es aber genau: „Der alte Dom war immer so jung wie die Menschen, die an ihm bauten, in ihm beteten, sangen, lernten, Politik machen. Daran hat sich nichts geändert.“

MAZ

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