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Brandenburg/Havel Nacht der Musicals: Große Hits im Stahlpalast
Lokales Brandenburg/Havel Nacht der Musicals: Große Hits im Stahlpalast
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14:49 10.01.2019
Knallbunt und stimmgewaltig begeisterte die „Nacht der Musicals“ das Publikum im Stahlpalast. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Wenn selbst ältere Sakko-Träger mit weißem Haar beim Verlassen des Saales noch versonnen die Melodie des Time-Warp-Songs aus der „Rocky Horror Picture Show“ summen, muss es ein mitreißender Abend gewesen sein.

400 Zuschauer hielt es am Ende nicht mehr auf den Sitzen. Der Ausflug in die knallbunte Welt der großen Musical-Produktionen begeisterte mit fantastischer Stimmgewalt und tänzerischer Akrobatik.

Ein Ensemble aus sechs Sängern und acht Tänzern der „Broadway Musical Dance Company“ nahm die gut 400 Zuschauer im Stahlpalast mit auf einen manchmal durchaus wilden Ritt durch die größten Hits der Musicalwelt. Die internationalen Klassiker aus dem „Phantom der Oper“, das Grizabella-Solo „Memory“ aus dem Welterfolg „Cats“ und der Hit „Let it go“ aus „Frozen“ waren ebenso dabei, wie deutsche Produktionen. Für seinen Auftritt als Udo Lindenberg in „Hinterm Horizont“ überzeugte Sänger Daniel Tejeda Saenz nicht nur mit dem richtigen Tonfall des Panikrockers, sondern auch stilsicher mit der passenden Lindenberg-Pose.

Mut zur Selbstdarstellung brauchte auch Taddeo Pellegrini. Gleich nach der Pause ging es mit der „Rocky Horror Picture Show“ richtig zur Sache. Als Frank N. Furter stolzierte Pellegrini nur mit dem allernötigsten bekleidet über die Bühne. Und wenn schon fast alle Hüllen gefallen sind, soll auch das Publikum ganz aus der Nähe etwas davon haben. Der Saal tobte, als der Sänger durch die Reihen stöckelte und Kontakt zu einzelnen Damen und Herren suchte.

Das Wechselspiel zwischen rockigen „Sweet Transvestite“-Showteilen und purer Romantik aus Produktionen wie „Elisabeth“ kam beim Publikum gut an. Ein bisschen Konzert-Feeling gab es auch. Schließlich sind nicht nur die Abba-Hits zum Musical „Mamma Mia“ verarbeitet worden. Mit eine bisschen Animation von der Bühne fanden auch die Brandenburger in den Klatsch-Rhythmus von „We will rock you“ von Queen.

Noch mehr Textsicherheit bewies das Publikum beim Udo-Jürgens-Medley aus „Ich war noch niemals in New York“, bei dem alle sechs Sänger der Show in schillernden Pailletten-Kostümen gemeinsam auf der Bühne standen. Und für die Zugabe musste jeder im Saal seinen bequemen Sitz doch einmal verlassen. Zur Time-Warp-Choreografie wurden im Publikum mehr oder weniger aufreizend die Hüften geschwungen.

Von Christine Lummert

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