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Die Netzener Feuerwehr stirbt nicht aus

Rührige Nachwuchsarbeit Die Netzener Feuerwehr stirbt nicht aus

Die Netzener Feuerwehr pflegt eine rührige Nachwuchsarbeit. Das fängt schon im örtlichen Kindergarten an. Natürlich gibt es eine aktive Jugendgruppe. Außerdem bereiten sich die Kameraden auf den 90. Geburtstag ihrer Wehr im kommenden Jahr vor.

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Die aktiven Kameraden in Netzen mit Jugendfeuerwehr und Vereinsmitgliedern.
 

Quelle: Christine Lummert

Netzen.  Wenn alle Rädchen ineinandergreifen, funktioniert es. Die Netzener Feuerwehr wird im nächsten Jahr ihren 90. Geburtstag groß feiern und ist mit einer eigenen Jugendgruppe und einem engagierten Feuerwehrverein gut aufgestellt. Ortswehrführer Torsten Menz kann auf 17 aktive Kameraden zurückgreifen und Kerstin Buchholz sorgt als Jugendwart dafür, dass immer wieder Nachwuchs gewonnen wird. „Die Netzener Kinder- und Jugendfeuerwehr wird 2017 auch schon seit 20 Jahren bestehen und im Moment sind unter den aktiven Feuerwehrleuten sechs Kameraden, die schon in ganz jungen Jahren bei mir angefangen haben“, erklärt Buchholz.

Für Faszination und für ein bisschen Werbung sorgt die Feuerwehr regelmäßig bei den ganz Kleinen, wenn sie in der Netzener Kita „Dreikäsehoch“ anrückt. „Wir unterstützen dort nicht nur das Sommerfest, sondern sind auch beim praktischen Lernen vor Ort, indem wir zum Beispiel mit den Kindern üben, wie sie im Notfall einen 112-Anruf richtig tätigen“, berichtet Menz.

Auch im rührigen Feuerwehrverein soll künftig der eigene Nachwuchs etwas mehr in den Vordergrund treten. „Bei uns ist damit aber eher die Gruppe der 20- bis 30-jährigen gemeint“, sagt der Vereinsvorsitzende Jens Wiedecke mit einem Augenzwinkern. 40 Mitglieder zählt die Unterstützergruppe der Netzener Floriansjünger, die von T-Shirts bis hin zu den neuen Helmlampen schon einige Wünsche der aktiven Kameraden erfüllen konnte. Vor allem die schon zur Tradition gewordenen Feste im Netzener Veranstaltungskalender bringen das nötige Geld in die Kasse, um die Feuerwehrleute zu unterstützen. „Klassiker sind bei uns natürlich der Tanz in den Mai und das Kartoffelfest im Oktober“, sagt Wiedecke. Aber auch die anderen Jahreszeiten sollen in Zukunft abgedeckt werden. „Wir denken daran einen kleinen Adventsmarkt zu veranstalten, aber vor allem für unser erstes Strandfest, dass am 13. Juli an der Badestelle am Netzener See steigen soll, sind wir schon voll in den Vorbereitungen“, sagt Wiedecke.

Dafür haben besonders die jüngeren Mitglieder des Feuerwehrvereins die Federführung übernommen, während sich der Vorstand eher zurückhält. „Es soll ein richtiges Neptunfest geben“, sagt Adrian Schmidt, der immer noch auf der Suche nach einem Freiwilligen ist, der die richtige Statur für den Wassergott hat. Mit Musik, einem Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen und Strandspielen soll eine Sommerparty etabliert werden, die zukünftig ebenfalls zu einer Netzener Tradition werden kann.

Von Christine Lummert

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