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Die Region wird unter die Lupe genommen

Kloster Lehnin Die Region wird unter die Lupe genommen

Die Region Kloster Lehnin wird ab Mai von drei Kunsthistorikerinnen unter die Lupe genommen. Sie sind unterwegs im Auftrag der Landesarchitektenkammer und der Gemeinde, um die 14 Ortsteile kulturhistorisch und touristisch zu untersuchen. Was sie dabei entdecken werden, wird eine Open-Air-Schau mit sechs Litfaßsäulen zeigen.

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Die sechs Litfaßsäulen vor der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin.
 

Quelle: Marion von Imhoff

Kloster Lehnin.  Dem ländlichen Raum eine Stimme geben: So hat vor einem Jahr Bernhard Schuster, der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer, den Sinn des identitätsstiftenden Projektes genannt, von dem nun Kloster Lehnin profitieren soll. „Stadt-Land gestalten – Baukultur im ländlichen Raum“, heißt die Idee dazu. Von Mai bis September 2017 nimmt das Berliner Büro für Baukultur Best die 14 Kloster-Lehnin-Ortsteile unter die Lupe. Dem hat jetzt die Gemeindevertretung zugestimmt. Finanziert wird das vom Infrastruktur-Ministerium mit 20 000 Euro und kofinanziert von der Gemeinde mit 11 000 Euro.

Es ist das dritte Projekt dieser Art landesweit. 2015 untersuchte das Büro Best die Gartenstadt Plaue, in diesem Jahr Letschin im Oderbruch und nun Kloster Lehnin mit dem Projekt „Stadt-Land-gestalten 03“. Es ist eine Initiative der Landesarchitektenkammer zur Stärkung des ländlichen Raums. Mehrere Wochen lang werden die beiden Kunsthistorikerinnen Simone Oelker-Czychowski, Nicola Bröcker und die Architektin und Städtebau-Historikerin Celina Kress die Region Kloster Lehnin untersuchen. Dabei spielen auch die kulturellen Leuchttürme Schloss Reckahn und das Lehniner Zisterzienserkloster eine wesentliche Rolle. Sie werden mit Akteuren und Vertretern von Kultur und Tourismus Gespräche und Workshops führen. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven, Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch die Hoffnungen und Anregungen der Menschen in Kloster Lehnin für ihre Region.

Eine Broschüre über alle 14 Ortsteile

Entstehen wird durch diese Analyse eine Broschüre, deren Bilder und Texte auf sechs Litfaßsäulen zusammen gefasst werden. Diese Litfaßsäulen werden vor der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin, aber auch vor Ort in Kloster Lehnin ausgestellt. Während es für das Büro Best vor einem Jahr schwierig war, eine Ausstellungsfläche zu finden für die Litfaßsäulen, die nichts anderes als eine kulturhistorische Open-Air-Ausstellung sind, scheint dies in Lehnin nicht das Problem zu sein. Dort ist die Gemeinde so angetan von dem Projekt, dass Bürgermeister Uwe Brückner (SPD) vorschlug, die Litfaßsäulen zu kaufen und so für die Kloster Lehnin als Werbung zu erhalten. Ursprünglicher Gedanke war bisher, die Schau nur wenige Monate auf den Litfaßsäulen zu belassen und sie dann für das nächste Projekt wieder auf Reisen zu schicken.

Von Marion von Imhoff

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