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Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel damals und heute
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel damals und heute
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12:07 04.12.2018
Die Spedition von August Taege, hier um 1920, befand sich in der Steinstraße 46/47 in Brandenburg. Das große Lagerhaus steht nicht mehr. Quelle: Sammlung Paul Seyffert
Brandenburg/H

August Taege gehörte einst zu den bedeutenden Spediteuren Brandenburgs. In der Steinstraße saß das Unternehmen. Der Blick auf eine Ansichtskarte zeigt, wie groß der Betrieb war. Das Bild stammt aus der Sammlung des Brandenburger Lackierers Paul Seyffert (1915-1985) . Seine Enkelin Katha Seyffert ließ die MAZ in das Album schauen.

Zu den markanten Gebäuden im Stadtbild von Brandenburg an der Havel gehören die Kirchen, Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurden sie saniert und sind heute eine Zierde. Andere Gebäude sind verschwunden.

Wer heute von Brandenburg an der Havel spricht, müsste eigentlich zwei Städte vor Augen haben. Im Jahre 1715 verfügte der Kurfürst, dass die Alte und die Neue Stadt Brandenburg zu einer Kommune zusammen gehen soll – was unter vielen Schmerzen nach und nach auch geschehen ist.

Das Stadtoberhaupt residierte fortan im Rathaus am Neustädtischen Markt. Das alten Rathaus dagegen erlebte allerlei Nutzungen, unter anderem als Fabrik. Gleichwohl hat es die Stadt zum sogenannten Hohenzollernjubiläum 1912 gründlich sanieren lassen.

Das Neustädtische Rathaus ist in den letzten Kriegstagen 1945 bei den Straßenkämpfen in Rauch aufgegangen. Die Roland-Statur aus dem Jahre 1474, die davor stand, war da bereits in Sicherheit gebracht worden. Als man den steinernen Hünen 1946 wieder hervorholte, stellte man ihn kurzerhand vor das alte Rathaus.

Zurück ins alte Rathaus

Die Stadtverwaltung indes suchte sich andere Räume, die Oberhäupter residierten fortan im früheren Zuchthaus. Vor wenigen Jahren ordnete die Stadt ihre Verwaltungssitze neu und besetzte auch wieder das Rathaus.

Im Vergleich zu vielen anderen Städten hat sich das Brandenburger Stadtbild an vielen Stellen kaum verändert. Die großen Kirchen sind erhalten geblieben und werden liebevoll gepflegt. Dank der Denkmalpflege bewahren die historischen Stadtkerne, wozu der Dom und die anderen Gebäude auf der Dominsel gehören, ihr vertrautes Gesicht.

Historische Bilder gesucht

Wenn Sie, liebe Leser, Ansichtskarten und Fotos aus vergangenen Tagen haben und diese gern anderen Lesern zeigen möchten, schicken Sie uns gern Ihre Bilder. Wir sind gespannt auf Ihre Fotoschätze. Senden Sie Ihre Post bitte per Email an brandenburg-stadt@maz-online.de

Von Heiko Hesse

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