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Die Stadt saniert vor allem Kitas und Schulen

Brandenburg an der Havel Die Stadt saniert vor allem Kitas und Schulen

Das Jahr 2017 ist ein ziemlich anstrengendes für das Team des städtischen Eigenbetriebes Gebäude- und Liegenschaftsmanagement GLM in Brandenburg an der Havel. Der unlängst beschlossene Wirtschaftsplan sieht Investitionen in größere Projekte von 6,34 Millionen Euro vor. Vor allem Kitas und Schulen sollen profitieren.

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Das Umfeld der Kita „St. Gotthardt“ in der Bergstraße wird in diesem Jahr für 120.000 Euro neu hergerichtet.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Das Jahr 2017 ist ein ziemlich anstrengendes für das Team des städtischen Eigenbetriebes Gebäude- und Liegenschaftsmanagement GLM. Der unlängst beschlossene Wirtschaftsplan sieht Investitionen in größere Projekte von 6,34 Millionen Euro vor (siehe Infokasten).

Weitere knapp 1,2 Millionen Euro werden zudem in kleinere Projekte zum Instandsetzen von baulichen und haustechnischen Anlagen gesteckt – in erster Linie in Kindertagesstätten, Schulen und Sporthallen.

Bereits realisiert worden ist von Februar bis April der Bau eines neuen Abwasserpumpwerkes nebst 200 Metern Abwasserdruckleitung für das Haus I im DRK-Kinderdorf für 115.000 Euro.

„In der Kita ,Klein und groß’ in der Gertraudenstraße werden wir von Oktober bis Dezember Heizungen auswechseln und zwei komplette Waschräume mit Toiletten für etwa 95.000 Euro einbauen“, sagt der GLM-Technikchef Jörg Wesoly. Die Kita „Weinbergspatzen“ in Göttin bekommt im August und September neue Fußböden und eine Gebäudeabdichtung für 65.000 Euro, wann an der Kindertagesstätte in Schmerzke die Ver- und Entsorgungsleitungen für 150.000 Euro ausgetauscht werden, vermag Wesoly noch nicht zu sagen, hier werde gerade die Ausschreibung vorbereitet.

Mit 120.000 Euro ist auch das Gestalten der Außenanlagen der Kita „St. Gotthardt“ in der Bergstraße ein etwas größeres Projekt. „Hier lassen wir gerade noch planen, fest steht bislang nur, dass wir das Vorhaben in drei Bauabschnitten realisieren werden.“

Hintergrund

Sanierung und Umbau der Grundschule/Sporthalle in der Kleinen Gartenstraße 42 kosten 1,12 Millionen Euro.

Die Komplettsanierung der Kita „Mittendrin“, Schleusener Straße kostet 2017 eine Million.

Die Curie-Grundschule und das Salderngymnasium bekommen Multifunktionsräume für 150.000 Euro.

Neubau einer Kombi-Kita mit 130 Plätzen in der Hausmannstraße für 2,24 Millionen Euro.

Wiederinbetriebnahme Kita Sophienstraße für 963.800 Euro.

Containerhort Bauhofstraße 410.000 Euro plus Miete.

Feuerwehr Schmerzke 147.300 Euro.

An der Fontane-Grundschule werden die alten Fenster für zusammen 33.000 Euro ausgetauscht. Die Sporthalle Wiesenweg benötigt einen neuen Notüberlauf fürs Dach , geschätzte Kosten: 60.000 Euro, für weitere 35.000 Euro muss auf dem Sportplatz Franz-Ziegler-Straße die Rundlaufbahn instand gesetzt werden. An der Stadtmauer wird die abschnittweise Instandsetzung für 57.200 Euro fortgeführt.

An der Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof in Hohenstücken müssen Fassade, Fenster, Holzbauteile für etwa 60.000 Euro ersetzt werden. Und 50.000 Euro kostet das Instandsetzen der Schmutzwasserleitungen am Gebäude des Baubetriebshofes in der Caasmannstraße.

Ein großer Posten unter den kleineren Projekten sind mit 142.000 Euro Instandsetzungen am Brandenburger Theater – Heizung und Dach der Studiobühne sowie Fassade und Fenster an der Verwaltung bedürfen diverser Reparaturen.

Gar nicht einzeln aufgeführt im GLM-Wirtschaftsplan sind die „Kleinteiligen Maßnahmen mit jeweils weniger als 20.000 Euro an diversen Objekten“. Dazu zählen beispielsweise Maler-und Bodenbelagsarbeiten, Erneuerungen von Treppen, Errichten und Reparieren von Zaunanlagen, der Umbau von Telefonanlagen auf IP-Technik oder das Sanieren von Schimmelschäden.

In den kommenden Jahren werden die reinen Investitionssummen deutlich zurückgehen – 2018 werden knapp zwei Millionen Euro in städtische Gebäude gesteckt, 2019 sind es nur noch 500.000 Euro.

In diesem Jahr rechnet die GLM-Spitze mit einem geplanten Jahresfehlbetrag von 2,56 Millionen Euro. Der wäre noch höher ausgefallen, wenn es nicht Zusatzeinnahmen aus dem Verkauf von Immobilien mit Erlösen von knapp 1,8 Millionen Euro gäbe.

Für die in öffentlich-privater Partnerschaft sanierten Verwaltungsgebäude Spielwarenfabrik (Klosterstraße 14) sowie Altstädtisches Rathaus zahlt das GLM 406.700 Euro Zinsen, das sind 205.000 Euro weniger als im Vorjahr. Für das Objekt in der Klosterstraße konnte der Eigenbetrieb umschulden, zahlt statt 3,9 nur noch 0,31 Prozent Zinsen an die Landesinvestitionsbank.

Von André Wirsing

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