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Brandenburg/Havel Die Trams sind die neuen „Buga-Abschlepper“
Lokales Brandenburg/Havel Die Trams sind die neuen „Buga-Abschlepper“
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19:46 14.08.2015
Buga-Linie „8“ passend mit Maskottchen auf dem „Kühler“. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg an der Havel

Die Bundesgartenschau bringt den Verkehrsbetrieben nicht nur neue Fahrgäste, sie animiert auch die Brandenburger, ihre Straßenbahnen häufiger zu nutzen.

Und dieser positive Trend wird sich im kommenden Jahr entsprechend im Fahrplan niederschlagen, verspricht VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz. „Im Wirtschaftsplan für 2016 haben wir die Linie 12 sogar mit dem jetzigen Halbstundentakt eingetaktet.“ Die „12“ - eine Kombination aus den Linien 1 und 2 zwischen Anton-Saefkow-Allee, Betriebshof Hohenstücken und Quenzbrücke – war ursprünglich im Stundentakt gestartet. Aber schnell wurde die Zugdichte erhöht, als die Nachfrage da war. Die neue Linie rechnet sich ebenso wie die Linie 8, die ihren Namen der 8-förmigen Trassenführung verdankt - ausgehend vom Hauptbahnhof über Steinstraße, Jahrtausendbrücke, Am Marienberg, Kanalstraße, Steinstraße, Sankt-Annen-Straße zurück zum Bahnhof. An den Sonnabenden sind zwei Züge ständig auf der Schleife unterwegs, an den Sonntagen sogar drei.

Die Buga-Straßenbahn

An den Wochenenden verkehrt viermal täglich die „Rollende Blumenschau“. Das ist ein historischer und geschmückter Triebwagen, der eine bepflanzte Blumenlore hinter sich herzieht.

Die meisten Gäste reagieren wie bei dem Anblick der „Waldmöpse“: Ungläubig schauen, schmunzeln, Handy aus der Tasche ziehen, Fotos machen.

Bislang war es aber meist zu spät, weil die Bahn zwischenzeitlich schon weitergerollt ist. Deshalb haben die VBBr nun reagiert und Foto-Stopps eingeplant, um den Gästen das Ablichten möglich zu machen.

Auf der Jahrtausendbrücke, Am Neustadt-Markt, am Hauptbahnhof und am Nicolaiplatz, Höhe Humboldthain, hält die Bahn für jeweils zwei bis vier Minuten, so wie es der Restfahrplan erlaubt.

„Wir spüren deutlich die gestiegenen Fahrgastzahlen an den Wochenenden, sonnabends haben wir ein Plus von 500, sonntags sogar von 1000 Passagieren, gemessen an den konkreten Vergleichszahlen von 2014.“ Jumpertz sieht sogar einen über den Sommer ansteigenden Trend, der auch die Buga-Verantwortlichen ermutigen dürfte, die um ihre prognostizierten Gästezahlen bangen. Am ersten Augustwochenende fuhren allein auf der „8“ statt 400 gleich 530 Fahrgäste mit, am vergangenen Wochenende wurde auf der „6“ ein neuer Rekord aufgestellt: 2973 statt durchschnittlich 2100 Passagiere.

Das Unternehmen habe bereits im Vorfeld des Gartenschau-Ereignisses richtige Entscheidungen getroffen, die sich nun auszahlten. „Uns war klar, dass die Straßenbahn das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs sein wird, wir mussten auch keine Linien verändern, nur ergänzen“, sagt Jumpertz. So sollte eine Haltestelle näher an den Marienberg „heranrücken“, deshalb fiel die Entscheidung für das Podest am Plauer Torturm. Die Entscheidung, die Haltestelle Jahrtausendbrücke im vorigen Sommer behindertengerecht umzubauen, sei wegen der Kosten von 220.000 Euro schwer gefallen. Andererseits müssen ohnehin bis 2020 alle Haltestellen barrierefrei sein, bislang sind es nur 50 Prozent.

Und auch die beiden modernisierten und optisch aufgemotzten älteren Straßenbahnen – von denen jede noch einmal 130.000 Euro gekostet hat _ werden nun in den engen Takten dringend gebraucht.

Von André Wirsing

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