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Brandenburg/Havel Die WBG feiert und will weiter investieren
Lokales Brandenburg/Havel Die WBG feiert und will weiter investieren
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00:18 24.06.2017
Festlicher Trubel auf dem WBG-Hof in der Silostraße. Quelle: Marion von Imhoff
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Brandenburg/H

Rund 400 Besucher haben am Mittwoch das Sommerfest der Wohnungsgenossenschaft WBG in der Silostraße für ein ausgelassenes Beisammensein genutzt. Zugleich lud die Genossenschaft zum Tag der offenen Tür. Zeitlicher Anlass für das zum 13. Mal stattfindende Fest war die Vertreterversammlung am Abend. Dort präsentierten der kaufmännische Vorstand Matthias Osterburg und Technik-Vorstand Gerhard Zapff die Zahlen des Unternehmens. Osterburg zeigte sich zufrieden, verwies auf das Sanierungsprogramm auch im Bestand.

Die WBG hat 7282 Mitglieder mit Stand zum Jahreswechsel und rund 6700 Wohnungen. Als einer der wichtigsten Punkte nannte der Vorstand den Bau der Tagespflege und Begegnungsstätte in der Emster-Straße im Stadtteil Nord, die in Zusammenarbeit mit dem Senioren- und Pflegezentrum Brandenburg entsteht. Fertiggestellt sein soll der Flachbau für rund 1,5 Millionen Euro im November.

Quelle: Marion von Imhoff

Der Bau ist eine Reaktion auch auf den Altersdurchschnitt von 60 Jahren der Mitglieder. Um die Wohnungen für sie attraktiv zu halten, hat die WBG mittlerweile allein in Hohenstücken Mietshäuser mit insgesamt 20 Aufzügen ausgestattet. 228 Wohnungen wurden so bequem erreichbar. In Nord rüstete die Genossenschaft ebenfalls Häuser mit Fahrstühlen aus. Fünf Fahrstühle machen dort 120 Wohnungen ohne Treppensteigen erreichbar. Diese Gesamtzahl präsentierte Osterburg am Mittwoch erstmals.

Obere Geschosse abzureißen sei nicht viel, aber doch deutlich teuerer als Fahrstühle zu bauen, sagt Osterburg. Logistisch bedeute der Teilabriss von Gebäuden zudem erheblich höheren Aufwand.

Großer Andrang in der Silostraße: Kaum ein Platz an den Tischen ist frei beim Sommerfest der WGB Brandenburg am Mittwochnachmittag. Quelle: Marion von Imhoff

Der Lohn des Nachrüstens mit Fahrstühlen ist ein Leerstand in Nord von nur sechs Prozent im Vergleich zu 13 Prozent leerer Wohnungen im besamten WBG-Bestand. In Hohenstücken sollen die Wohnungen im Stadtnamen-Viertel nach und nach modernisiert werden. Was das bedeutet macht Osterburg an einem Bespiel deutlich. Wenn Mieter nach 40, 50 Jahren eine Wohnung in Nord verlassen, in der sie Erstmieter waren, wird die Technik und Ausstattung auf den heutigen Stand gesetzt.

„Da kann man pro Wohnung 15 000 bis 20 000 Euro investieren, nur um sie auf einen normalen Bestand zu bringen.“ Vermehrt werden auch Badezimmer modernisiert, Wannen ersetzt durch Duschen, weil diese für ältere Menschen leichter zu benutzen sind. In Erdgeschosswohnungen sollen diese Duschen sogar bodengleich werden. „Für die Bädersanierungen haben wir das Jahresbudget von 300 000 Euro auf 400 000 Euro hochgesetzt“, sagte Osterburg.

Von Marion von Imhoff

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