Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Die beste Abiturientin der Stadt Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Die beste Abiturientin der Stadt Brandenburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:17 02.07.2015
Sarah Arndt lebt in Brandenburg an der Havel. Mathematik ist eines ihrer liebsten Fächer. Quelle: I. Schidlowski
Anzeige
Brandenburg an der Havel

Und wie kommt man nun zu solch einem beeindruckenden Durchschnitt? „Man braucht 823 Punkte“ sagt die 18-Jährige ganz selbstverständlich. Mit ihren 835 von möglichen 900 Punkten wurde die Absolventin des Von-Saldern-Gymnasiums in diesem Jahr die beste Abiturientin der Stadt. Da liegt es nahe, dass ihr die Schule von Beginn an Spaß gemacht haben muss. „Ja, die erste Klasse war toll“, sagt sie, aber das habe sich mit der Zeit dann doch relativiert.

Sarah Rahel Arndt ist die beste Abiturientin 2015 der Stadt Brandenburg. Von 900 möglichen Punkten in der Abiturwertung erreichte sie 835. Bei einem Festakt im Audimax der Fachhochschule Brandenburg (FHB) ist die Absolventin des Von-Saldern-Gymnasiums am Montagabend neben anderen Vorzeige-Schülern ausgezeichnet worden.

Also waren es Fleiß und Ehrgeiz? „Ich war nicht wirklich fleißig“, gibt die junge Frau zu und, dass es eben auch so gereicht habe. Dafür würde sie all denen gute Noten gönnen, die viel mehr für ihr Abitur getan haben.

Mathematik als Lieblingsfach

Besonders leicht fällt ihr die Mathematik. Es ist eines ihrer Lieblingsfächer, in dem sie drei Schülern auch Nachhilfeunterricht anbietet. Kunst habe ihr ebenfalls besonders viel Freude gemacht. Nur dem Sport kann Sarah Arndt nicht ganz so viel abgewinnen. Da ist ihr die Musik schon lieber. Gleich in vier Orchestern spielt sie Trompete. Unter anderem im Landesjugendblasorchester und an der Musikschule.
Aber auch die Stadtgeschichte weckt ihr Interesse. Zu den Treffen des Historischen Vereins begleitet sie gerne ihre Großmutter Gerda Arndt, die ehemalige Leiterin des Dommuseums.

Ihre Zukunft sieht die sympathische junge Brandenburgerin jedoch mehr in der Wirtschaft. Sie war in der fünften Klasse, als ihre Mutter neben dem Beruf Betriebswirtschaftslehre studierte. „Am Abendbrottisch wurde viel über Wirtschaft gesprochen.“, sagt sie und dass sie selbst Volkswirtschaft in München oder Mannheim studieren möchte. Ein Semester habe sie sogar schon belegt. Über das Internet, an der Universität Rostock.

Sarah wird der Heimat den Rücken kehren

Das klingt nach Stress, so neben dem Abi. Doch Sarah winkt ab, meint, dass sie sonst nicht ausgelastet gewesen wäre und sagt: „Ich brauche es, viel zu tun zu haben.“  Hat man als 18-Jährige mit einem Schnupperstudium in Volkswirtschaft auch schon seine eigene Meinung zu der aktuellen Griechenlandkrise? „Ich fand das Sparprogramm ungerecht, es hat viel Schaden angerichtet.“ Nach dem Studium möchte sie eher in der Forschung oder in einer internationalen Organisation arbeiten.

Doch jetzt heißt es erst einmal die Ferien genießen und sich um Studienplatz und eine Wohnung kümmern. Und Brandenburg an der Havel? Wird sie in ihrer Heimatstadt bleiben, oder in der weiten Welt ihr Glück versuchen? „Ich denke nicht, dass ich später hier wohnen werde, aber ich bin halt Brandenburgerin und bleibe es auch.“

Von Ina Schidlowski

Brandenburg/Havel Zum Tag der deutschen Imkerei in Köpernitz - Der erste Honig des Jahres ist da!

Die Imker in Ziesar und Umgebung haben die erste Ernte des Jahres eingefahren. Raps und Akazie (eigentlich Robinie) sind schon in den Gläsern. Honigbienen fliegen die späte Linde an. Ab August dann stellt Wanderimker Horst Krüger (61) seine Magazine am Rande des Truppenübungsplatzes Altengrabow, in der Colbitz-Letzlinger Heide und in der Wittstocker Heide auf.

04.07.2015

Dass die Stadt Brandenburg an der Havel in diesem Jahr 366 Flüchtlinge aus Krisengebieten aufnehmen muss, ist seit geraumer Zeit bekannt. Doch wohin mit ihnen? Bis zum Sommer sollten durch einen Umbau des früheren Lehrlingswohnheims am Neuendorfer Sand 100 zusätzliche Plätze entstehen. Der Juni ist vorbei, passiert ist bisher wenig.

01.07.2015
Brandenburg/Havel Quote in Brandenburg an der Havel erstmals einstellig - Weniger Arbeitslose, mehr Jobs

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Brandenburg und den umliegenden Gemeinden ist im Juni auf 9,9 Prozent gesunken. „Sie ist damit zum ersten Mal seit 20 Jahren einstellig“, erklärt Christine Ante, die die Brandenburger Geschäftsstelle der Arbeitsagentur leitet. Erstmals sind weniger als 6000 Menschen im Geschäftstellenbereich ohne Arbeit.

04.07.2015
Anzeige