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Die neuen Tischler, Maler und Maurer sind da

Gesellenbriefe in Götz übergeben Die neuen Tischler, Maler und Maurer sind da

Die Handwerkskammer Potsdam hat 63 Gesellen mehr. Bei einer Feierstunde im Zentrum für Gewerbeförderung Götz wurden die jungen Facharbeiter in das Berufsleben verabschiedet. 18 Lehrlinge schafften die Prüfungen im ersten Anlauf nicht. Dabei wird der Nachwuchs dringend erwartet.

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Ritchy Ansaldi (l.) und Kevin Ludwig sind neue Maurergesellen.

Quelle: Christine Lummert

Götz. „Sie sind heiß begehrt“, versprach Burkhard Ehlert, der Vizepräsident der Handwerkskammer Potsdam den neuen Junggesellinnen und Junggesellen bei ihrer offiziellen Freisprechung im Götzer Zentrum für Gewerbeförderung. 63 junge Frauen und Männer konnten am Montagnachmittag nach dreijähriger Lehrzeit und bestandener Abschlussprüfung ihre Gesellenbriefe entgegennehmen. Weitere 18 Lehrlinge wurden den Anforderungen im ersten Anlauf nicht gerecht und werden in einigen Monaten noch einmal zur Prüfung antreten.

Auf die am Montag ausgezeichneten 20 Tischler, zwei Bauten- und Objektbeschichter, elf Maler und Lackierer, zwei Maurer, zwei Hochbaufacharbeiter, elf Fachverkäuferinnen und 15 Friseurinnen wartet schon jetzt ein neuer Lebensabschnitt. „Den ersten Schritt zu einer erfolgreichen Karriere im Handwerk haben Sie mit der erfolgreich abgeschlossenen Lehrzeit gemacht, aber der Weg führt noch weiter“, sagte Ehlert.

In Götz erhielten 63 junge Leute aus sieben Berufen ihre Gesellenbriefe

In Götz erhielten 63 junge Leute aus sieben Berufen ihre Gesellenbriefe.

Quelle: Christine Lummert

An die Gesellenzeit kann sich die Ausbildung zum Meister anschließen und letztlich auch der Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Betrieb. „Vor allem hofft die Hankwerkskammer, dass sie uns hier im Land Brandenburg erhalten bleiben, denn gerade die kleinen Handwerkbetriebe sind das Zentrum der deutschen Wirtschaft“, erklärte der Vizepräsident, dessen Dank auch an die Ausbildungsbetriebe ging, verbunden mit dem Ruf im Engagement um die Nachwuchsausbildung nicht nachzulassen. „Wir kennen alle das Stichwort des Fachkräftemangels, aber sieht es so aus, als sei die Talsohle langsam durchschritten“, bemerkte Ehlert. Denn aktuell sind im Kammerbezirk Potsdam so viele Ausbildungsverträge geschlossen wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr.

Wie es mit der Nachwuchsgewinnung für die Handwerksberufe klappen kann, zeigt der Weg von Jan-Jörg Juhnke, der am Montag in Götz seinen Gesellenbrief als Tischler im Empfang nehmen durfte. „Nach dem Abschluss der Oberschule war für mich klar, dass ich den Beruf des Tischlers ergreifen möchte, weil die Arbeit mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz einfach etwas Besonderes ist“, erklärte Juhnke, der seine Lehre bei der Tischlerei Lietze Design in seiner Heimatstadt Brandenburg absolvierte. „Schon während meiner Schulzeit in der Nicolai-Oberschule haben ich bei verschiedenen Praktika unterschiedliche Handwerksberufe kennengelernt und durfte in einer Tischlerei bei verschiedene Arbeitsschritten in der Holzbearbeitung richtig mithelfen“, beschreibt Juhnke seine Erfahrungen. Die Faszination für seinen Beruf hält immer noch an und auf sein Gesellenstück, einen Couchtisch mit Vollauszügen, ist der Brandenburger besonders stolz.

Von Christine Lummert

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