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Dieser Student ist der jüngste Jäger im Revier

Junger Nachwuchsjäger aus Ziesar Dieser Student ist der jüngste Jäger im Revier

Sein Hobby ist die Jagd. Mit 23 Jahren gehört Robert Fritsch zu den jüngsten Jägern in Ziesar, die Prüfung dazu hat er bereits mit 16 abgelegt. Seine treuen Begleiter sind die Jagdhunde Aron und Flip. Jagd und Naturschutz gehören für den Waidmann unbedingt zusammen.

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Robert Fritsch mit seinen beiden Jagdhunden Aron und Flip.

Quelle: Silvia Zimmermann

Ziesar. Robert Fritsch hat ein grünes Hobby. Er ist Jäger. Und das mit Herz und Seele. Seit Kindertagen ist er durch seinen Vater, seinen Großvater und den Onkel mit der Jagd vertraut. „Mein Vater nahm mich als kleiner Junge mit auf den Hochsitz, das fand ich spannend. Unsere ganze Familie ist mit der Jagd verbunden. So war für mich klar, dass ich mich auch diesem Hobby widmen würde“, berichtet der gebürtige Ziesaraner.

Robert ist mit 23 Jahren ein junger Jäger. „Mit 16 habe ich meinen Jugendjagdschein abgelegt. Mit bestandener Prüfung durfte ich dann in Begleitung eines erfahrenen Jägers mit ins Revier. Meistens war ich mit meinem Vater unterwegs. Mit der Volljährigkeit konnte ich allein ins Revier gehen“, so Fritsch. „Der Schuss, mit dem man ein Tier erlegt, ist das wenigste an der Jagd“, erklärte Fritsch. Die Jagd ist für den jungen Mann aktiver Naturschutz.

Viel Zeit verbringt er in seinem Revier, das sich vom Fiener bei Ziesar bis hin nach Glienecke erstreckt. Dort kennt er sich aus mit dem Wild; weiß genau wo Rehwild, Schwarzwild, Damwild, aber auch Raubwild wie Marderhunde, Fuchs und Waschbär ihr Revier haben. „In unseren Breiten ist die Jagd unerlässlich, der Wildbestand reduziert sich nicht von allein. Wenn wir das Raubwild nicht scharf bejagen, dann gibt es immer weniger Niederwild wie Hasen, Fasanen und Enten. Ziel ist es, dass wir einen gesunden Bestand an allen Tieren haben. Meistens wird schwaches und krankes Wild erlegt“, weiß der Jäger, der Mitglied der Jägerschaft Ziesar- Bücknitz ist.

Das Rüstzeug für einen Jäger eignete sich Robert Fritsch in einem Lehrgang an. Über ein halbes Jahr lernte er alles über die Natur, schulte sich im Jagdrecht und in Waffenkunde. Den Umgang mit der Waffe erlernte er auf dem Schießstand in Hüttermühle bei Genthin. Auch die für Laien manchmal unverständliche Waidmannssprache will gelernt sein. Zum Abschluss des Lehrganges gehörten eine schriftliche und eine praktische Prüfung, die im Revier absolviert werden musste.

Der 23- Jährige studiert Bauingenieurwesen und wohnt während des Studiums in Magdeburg. So oft es geht kommt er nach Ziesar, um auf die Pirsch zu gehen. Dabei hat der Jäger zwei treue Begleiter. Das sind seine Hunde. Ein bayerischer Gebirgsschweißhund, der auf den Namen Aron hört, und ein Deutscher Jagdterrier namens Flip. Beide Hunde hat er selbst ausgebildet. „Ohne Prüfung dürfte ich die Hunde gar nicht mit ins Revier nehmen“, so Fritsch.

Die Jägerschaft Ziesar – Bücknitz, in der 15 Mitglieder organisiert sind, stellt nicht nur dem Wild nach. Die Jäger treffen sich zu Arbeitseinsätze in ihrem Revier, sammeln Müll, und schauen auch sonst nach dem Rechten. Sie bauen gemeinsam Hochsitze. Beim Weihnachtsmarkt am 2. Dezember in Ziesar sorgt die Jägerschaft für eine gebackene Wildsau. Das Wildbret kommt natürlich aus dem eigenen Revier.

Von Silvia Zimmermann

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