Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Dietlind Tiemann (CDU) im Wahltest

Bundestagstagswahl 2017 Dietlind Tiemann (CDU) im Wahltest

Auf der Zielgeraden der Bundestagswahl am kommenden Sonntag haben wir Dietlind Tiemann (62), CDU-Direktkandidatin im Wahlkreis 60, um Antworten auf einen Fragebogen gebeten, der an das berühmte Merkbuch der Bekenntnisse des französischen Schriftstellers Marcel Proust angelehnt ist.

Voriger Artikel
Drei Jubiläen und ein Festgottesdienst
Nächster Artikel
Mutmaßlicher Serien-Fahrraddieb gefasst

Dietlind Tiemann

Quelle: CDU

Brandenburg/H. Auf der Zielgeraden der Bundestagswahl am kommenden Sonntag haben wir Dietlind Tiemann (62), CDU-Direktkandidatin im Wahlkreis 60, um Antworten auf einen Fragebogen gebeten, der an das berühmte Merkbuch der Bekenntnisse des französischen Schriftstellers Marcel Proust angelehnt ist.

Was an Ihnen ist typisch Brandenburg, was typisch deutsch?

Dietlind Tiemann: Ich denke, es sind Eigenschaften wie Beharrlichkeit und Verlässlichkeit, die Menschen und mich in unserer Region prägen. Dazu gehört auch eine positive Zielstrebigkeit, wenn es darum geht, etwas für unsere Stadt und unsere Region zu bewegen.

Welches Land reizt Sie mehr: die USA oder China?

Beide Länder sind sehr spannend und vielseitig, im Ergebnis aber mehr Amerika.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?

Ganz klar das Wort „Zukunft“, weil das etwas ist, was wir als Bürgerinnen und Bürger positiv gestalten können, wenn wir uns gemeinsam engagieren und nicht vergessen, wo wir herkommen.

Warum sind Sie Politiker geworden bzw. wollen es werden?

Ich fühle mich nicht als typischer Politiker. Ich bin 2003 von den Bürgerinnen und Bürgern als Unternehmerin gewählt worden, um unsere Stadt mit Herz und Verstand zu entwickeln. Ich habe mir von keiner Partei dabei irgendetwas vorschreiben lassen und das eigenständige Denken immer bewahrt und werde das in Zukunft auch nicht ändern.

Welche Jugendsünde haben Sie einst begangen?

Die werde ich Ihnen doch nicht verraten (Smiley).

Wer oder was bereitet Ihnen Angst?

Angst ist das falsche Wort, aber Sorgen mache ich mir angesichts der zunehmenden Radikalität und aggressiven Gewaltbereitschaft in der politischen Auseinandersetzung, z.B. bei den Randalen in Hamburg vor wenigen Wochen, bei denen Teile einer deutschen Großstadt bewusst verwüstet wurden. Für so etwas darf es im friedlichen demokratischen Streit keinen Platz geben.

Wer oder was macht Ihnen Mut?

Mut und Zuversicht macht mir das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Ihre Städte, Dörfer und Gemeinden, das ich bei vielen Veranstaltungen in unsrer gesamten Region immer wieder erlebt habe. Wir können gemeinsam stolz auf das sein, was wir für unsere Region erreicht haben.

Wen oder was ertragen Sie nur mit Humor?

Spätabendliche politische Scheindiskussionen in der Stadtverordnetenversammlung, wenn eigentlich schon alles dreimal gesagt wurde, nur noch nicht von jedem.

Was empfinden Sie, wenn Sie die deutsche Nationalhymne hören?

Ich bin tief gerührt und empfinde, dass wir als Bürger stolz auf unser Land sein können. Deutschland ist heute ein Garant für Frieden, Stabilität und Fortschritt in Europa und der Welt.

Wohin zurück soll Sie die Zeitmaschine führen?

Wieso nur zurück, die kann doch in beide Richtungen: Wenn man sich überlegt, wie rasant sich unsere Welt seit der Digitalisierung entwickelt, wäre ich neugierig, wie die Welt in 100 Jahren aussieht.

Sie erwachen aus einem 100-jährigen Schlaf. Wonach fragen Sie?

Zuerst natürlich nach meiner Familie und unseren beiden Katzen und dann erstmal nach einem schönen starken Kaffee.

Aus welchem Grund könnten Sie Deutschland den Rücken kehren?

Es gibt für mich meinen Grund!

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Das ist schon zu lange her, dass es hier erwähnenswert wäre.

Was haben Sie noch nie gekauft?

Ein Tier „zu kaufen“, kann ich mir nicht vorstellen, da es so viele, insbesondere Katzen, im Tierheim gibt, die auf ein neues Zuhause warten. Sie wie unsere beiden Kätzchen, geboren im 14. Mai 2016.

Wie viel mehr als jetzt würden Sie verdienen, wenn Sie in den Bundestag einziehen sollten?

Nicht mehr als jetzt. Und die Einkommen des öffentlichen Dienstes sind für Jeden nachlesbar.

Welche Schulnote würden Sie sich selbst im Singen geben?

Wenn ich in meinem Auto bei meiner Lieblingsmusik laut mitsinge, natürlich ganz klar eine 1.

Sie dürfen 50 000 Euro spenden — wer bekommt das Geld?

die Freiwilligen Feuerwehren, insbesondere für die Nachwuchsarbeit, das Tierheim, das Netzwerk Gesunde Kinder, der kleine Tierpark in Zabakuck, die Hospizbewegung, weil es ein wichtiges gesellschaftliches Thema ist.

Welche Eigenschaften oder Fähigkeiten von Angela Merkel, Martin Schulz und Sahra Wagenknecht besäßen Sie gern?

An Angela Merkel bewundere ich ihr unermüdliches Pensum, das sie persönlich leistet. Völlig zu Recht bekommt sie dafür international hohe Anerkennung. Auch ihre gewachsene Souveränität als Kanzlerin in schwierigen internationalen Situationen finde ich sehr überzeugend.

Welche drei Nicht-Politiker hätten Sie gern als Telefon-Joker?

Alt-Bischof Professor Wolfgang Huber als Ehrenbürger unserer Stadt, Olympionikin und Weltmeisterin Sandra Köppen-Zuckschwerdt, DJ Styloop.

Was sollte Deutschland haben, was das Land noch nicht hat?

Wir brauchen dringend weniger Bürokratie und dafür etwas mehr Mut für Visionen. Dazu gehört, dass wir gerade in Ostdeutschland stolzer auf das sein können, was wir seit der Wende gemeinsam geschafft haben.

Was möchten Sie Ihren Wählern in vier Jahren als Ihren politischen Erfolg im Deutschen Bundestag vorzeigen?

Die Bürgerinnen und Bürger kennen mich und wissen, dass sie sich darauf verlassen können, dass ich zuhöre, anpacke und meine ganze Erfahrung einbringen werde, wenn es darum geht unsere Stadt und unsere Region weiter voranzutreiben. Diese direkte Verbindung zu den Menschen in meinem Wahlkreis ist für mich das Wichtigste, dazu stehe selbstverständlich.


Von Jürgen Lauterbach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel
5a29d74e-dc22-11e7-9eba-5da84ef1d449
Brandenburg/Havel damals und heute

Die Stadt Brandenburg an der Havel ist mehr als tausend Jahre alt. Besucher können auch heute noch viel Historisches entdecken. Die MAZ hat im Archiv gestöbert, sehenswerte Fotos gefunden und lädt hier zu einem Stadtbummel „Damals und heute“ ein.

37e8f698-1560-11e8-badb-9de1240b9779
Babys aus Brandenburg/Havel und Umland

Die Geburt eines Kindes ist das größte Glück und der bewegendste Moment im Leben vieler Menschen. Die MAZ begrüßt die kleinen Erdenbürger in der Stadt Brandenburg und dem Umland – und feiert die Ankunft der Zwerge mit einer fortlaufend aktualisierten Bildergalerie.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg