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Brandenburg/Havel Dornröschen muss nicht mehr schlafen
Lokales Brandenburg/Havel Dornröschen muss nicht mehr schlafen
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17:24 11.03.2018
Dornröschen ist geboren: Das Märchenballett der Kasmet-Ballett-Company feierte Samstag in Brandenburg Premiere. Quelle: Christine Lummert
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Brandenburg/H.

Mit Krönchen und rosafarbenen Tutu schwebte die schöne Prinzessin Aurora am Samstag über die Studiobühne des Brandenburger Theaters und verzauberte nicht nur kleine Mädchen im Publikum. Als ob sie direkt den Seiten eines Märchenbuches entstiegen wären, tanzte sich das Ensemble der Kasmet Ballett Company mit dem Dornröschen-Ballett frei nach Pjotr Tschaikowski in die Herzen der Zuschauer.

Ballettschüler sind Feuer und Flamme

Wie die Geschichte ausgeht, weiß jeder. Aber das weltbekannte Märchen in getanzter Form zu sehen, strahlte eine besondere Faszination auf den fast ausverkauften Saal aus. Zumal Inga Lehr-Ivanov, die Leiterin der Company für die Inszenierung ihrer Stücke nicht nur immer wieder fantastische Profi-Tänzer gewinnen kann, sondern auch die Kinder und Jugendlichen aus ihrer Ballettschule in kleinen Rollen einbindet.

Als kleine Ballgäste drehten sich die Nachwuchstänzer zu Beginn des ersten Aktes zur Musik und feierten mit dem Königspaar die Geburt des ersehnten Kindes. Als Patinnen für die kleine Prinzessin Aurora sind Feen auserkoren, die Geschenke und gute Wünsche bringen. Ganz in schwarz gekleidet und mit großer Feindseligkeit platzt dann die böse Fee Carbosse (Inga Lehr-Ivanov) ins glückselige Ballgeschehen und versetzt mit ihrem Fluch alle in Angst und Schrecken. An ihrem 16. Geburtstag soll sich Aurora an einer Spindel stechen und zu Tode kommen.

Multitalent Inga Lehr-Ivanov

Es kommt natürlich wie es kommen muss. Beim großen Geburtstagsfest im zweite Akt, zu dem die erwachsen gewordene Aurora (Alena Bossart) von Prinzen umschwärmt wird, scheint sich der vorausgesagte Fluch tragisch zu erfüllen. Alle fallen in einen jahrhundertelangen Schlaf.

Zum Beginn des letzten Aktes hat sich Inga Lehr-Ivanov, die vom Kostümentwurf über das Bühnenbild bis zur Choreographie und Gesamtleitung für alles verantwortlich zeichnet, einen besonderen Brückenschlag in die moderne Zeit einfallen lassen. Zum Senderrauschen eines Radios verbanden sich immer wieder moderne Rhythmen mit der klassischen Dornröschen-Musik. Dazu wechselten die Tänzer von Hiphop-Schritten in klassische Ballett-Posen und wieder zurück.

So schön kann Tanz sein!

Ein junger Mann (Thomas Edward Hart) aus dieser modernen Zeit wird schließlich von der Fliederfee auf die Reise zum verwunschenen Schloss hinter der Dornenhecke geschickt. Ganz klassisch nimmt das Märchen dann seinen Lauf. Liebe auf den ersten Blick und ein Kuss beenden den Fluch. So schön kann Tanzen sein!

Von Christine Lummert

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