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Drei Häuschen unterm großen Dach

VBBr lassen ZOB Brandenburg umbauen Drei Häuschen unterm großen Dach

Schon kurz nach der Eröffnung des Zentralen Omnibusbahnhofes vor gut zwei Jahren war klar: Schön, aber unpraktisch. Bei Wind und Regen gab es nicht genügend Schutz für wartende Fahrgäste. Nun kommt Abhilfe.

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Die kleinen Wartehäuschen werden einfach unters große Dach gestellt.

Quelle: André Wirsing

Brandenburg/H. Die Fahrgäste der am Zentralen Omnibusbahnhof verkehrenden Linien müssen nun nicht mehr in Regen und Wind stehen. „Wir hätten die Veränderungen gerne früher vorgenommen, doch haben verschiedene Gründe zu der Verzögerung geführt“, sagt Verkehrsbetriebe-Geschäftsführer Werner Jumpertz. Im September 2013 ist der neue ZOB offiziell eröffnet worden, gebaut worden war er für etwas mehr als zwei Millionen Euro. Allseits gelobt wurde die moderne Architektur mit der durchgehenden und scheinbar freischwebenden Überdachung. Im Alltag stellte sich die Konstruktion allerdings als unpraktisch heraus.

Die nun gefundene Lösung erscheint zwischen den fünf offenen Wartebänken werden drei rundum verglaste Wartehäuschen integriert – beleuchtet und möbliert. „Doch mussten wir beispielsweise erst die Architekten fragen, ob damit ihre gestalterische Grundidee nicht gestört wird.“ Das erscheint zwar wie eine Formalie, doch hatten diese sogar einen kleinen Wettbewerb gewonnen und das Gestalten ist ihre Idee, kann nicht einfach verändert werden.

Zudem musste das Landesamt für Bauen und Verkehr mittlerweile die achte Änderung am Förderbescheid vornehmen, das klappte hervorragend, sagt Jumpertz, dauert aber auch seine Zeit. Die Behörde hatte das Vorhaben damals schon mit knapp 800 000 Euro unterstützt. Es gab nun nochmals knapp 25 000 Euro dazu, von dem Geld konnte Jumpertz die Außenwerber-Firma Ströer beauftragen, das Vorhaben umzusetzen. „Jede Haltestelle einzeln auszustatten wäre noch viel teurer gewesen. Jetzt haben wir eine gute und dezente Lösung gefunden“, sagt der VBBr-Chef.

Der ZOB wird von zwei städtischen Tages- und drei Nachtbuslinien der VBBr angefahren sowie 16 Regionalbuslinien, davon bedient die Verkehrsgesellschaft Belzig elf Linien, zwei Privatunternehmen den Rest. Sechs Haltestellen und vier Wartepositionen stehen zur Verfügung, die behindertengerechten Bahnsteige sind bis zu 4,30 breit. Es gibt sechs Einstiegsstellen und vier Buswartepositionen. Für jeweils zwei Bahnsteige gibt es eine Anzeigetafel. In der Mitte der Haltestellen gibt es einen kleinen Parkplatz mit 36 Stellflächen für Gewerbetreibende im Bahnhof. Der ZOB ist insgesamt 6500 Quadratmeter groß.

Etwa eineinhalb Jahre wurde seit Anfang 2012 daran gebaut. Der strenge Winter, kontaminierter Boden und „herrenlose Kabel” behinderten damals ständig den Baufortschritt.

Von André Wirsing

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