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Brandenburg/Havel Dreijähriger musste Nazilieder mit anhören
Lokales Brandenburg/Havel Dreijähriger musste Nazilieder mit anhören
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12:28 05.08.2016
Neonazimusik landet schnell auf dem Index. Quelle: dpa
Brandenburg/H

Mitarbeiter des Kinder- und Jugendnotdienstes haben in der Nacht zu Freitag einen dreijährigen Jungen in ihre Obhut genommen, dessen Mutter betrunken laute Nazimusik gehört hat. Wie Polizeisprecherin Jana Birnbaum der MAZ bestätigte, waren gegen 1.30 Uhr in der Nacht Klagen über ruhestörenden Lärm bei der Polizei eingegangen.

Beamte rückten aus zu der Wohnung in der Neustadt, in der die 30 Jahre alte Mieterin und ihr drei Jahre jüngerer Bekannter mit hoher Wahrscheinlichkeit indizierte Musik abspielten, also verbotene Nazilieder. Im Wohnzimmer fanden die Polizisten eine geringe Menge an Betäubungsmittel, vermutlich handelt es sich um Cannabis.

Die Polizei stellte den Tonträger und die Drogen sicher. Sie stellte fest, dass die 30-Jährige mit einem Messwert von 1,68 Promille unter Alkoholeinfluss stand, obwohl sie ein dreijähriges Kind zu versorgen hatte. Daher verständigten die Beamten den Kinder- und Jugendnotdienst.

Gegen die Mutter ermittelt nun die Kripo nun wegen der Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht sowie zum Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ihr Bekannter steht im Verdacht, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu verwenden, was eine Straftat darstellt. Allerdings müssen die Fachleute des Staatsschutzkommissariates den Tonträger erst noch auswerten.

Von Jürgen Lauterbach

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