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Druckerhöhung, die vierte

Kirchmöser Druckerhöhung, die vierte

Drei Fehlversuche hat die Brawag schon hingelegt bei ihrem Unterfangen, in Kirchmöser einheitliche Druckverhältnisse in ihrem Wassernetz zu schaffen. Statt mit 4,5 bar zu fließen, tröpfelt das Nass mit maximal 2,6 bar aus dem Hahn. Anfang Mai folgt der vierte Versuch.

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Die Druckerhöherpumpen sind im Wasserbehälter Weinberg Kirchmöser verbaut.

Quelle: Maloszyk Volkmar

Brandenburg/H. Den nunmehr vierten Anlauf zum Erhöhen des Trinkwasserdruckes in seinen Leitungen unternimmt der Wasserversorger Brawag am Mittwoch, 3. Mai, zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr, teilt Unternehmenssprecherin Heike Beckmann mit.

Die Brawag hatte im Oktober 2015 am Wasserbehälter Weinberg in Kirchmöser drei Druckerhöher-Pumpen installieren lassen, um den Druck von 2,6 auf 4,3 bis 4,5 bar anheben zu können.

Kurzzeitig war der Druck in den vergangenen Monaten bereits drei Mal erhöht worden. Dabei wurde festgestellt, dass sich mit der Ahornstraße ein ganzer Straßenzug als problematisch erwiesen hatte, da die im Jahre 1970 verlegte Versorgungsleitung den Anforderungen eines Druckes von 4,5 bar nicht genügte. Inzwischen wurde dort eine neue 330 Meter lange Leitung verlegt. Auch zwei weitere Versorgungsleitungen im Bereich Amsel- und Drosselweg hielten dem erhöhten Druck jedoch nicht ohne Weiteres stand. Daher wurde der Versorgungsdruck zunächst wieder auf den ursprünglichen Druck von 2,6 bar reduziert. „Die Leitungen Amsel- und Drosselweg wurden inzwischen auf einer Länge von etwa 400 Metern erneuert, damit der Versorgungsdruck in Kirchmöser dauerhaft erhöht werden kann“, sagt Heike Beckmann. Die Chefin der Baugenossenschaft Kirchmöser, Doris Seeber, hatte beklagt, dass die Genossenschaft für neue Hausanschlüsse rund 15.000 Euro zusätzlich aufwenden musste.

Der Akt des Druckerhöhens ist unspektakulär, erfolgt durch Tastendruck am Computer. Dort kann auch verfolgt werden, ob die Leitungen diesmal standhalten, weil überall so genannte Leckage-Melder im Trinkwassernetz verbaut sind.

Von André Wirsing

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