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Brandenburg/Havel Dubioser Brief setzt Rentnerin unter Druck
Lokales Brandenburg/Havel Dubioser Brief setzt Rentnerin unter Druck
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17:55 16.05.2018
Die Betrüger hängen einen Überweisungsschein an ihr Schreiben. Quelle: Heike Hase
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Brandenburg/H

Die Brandenburger Rechtsanwältin Heike Hase warnt vor mutmaßlichen Betrügern, die einer ihrer Mandantinnen mehrere hundert Euro abknöpfen wollen. Weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass auch andere Bürger ein ähnliches Mahnschreiben erhalten haben und gewarnt werden sollten, macht sie den Fall öffentlich.

Eine Rentnerin aus dem Brandenburger Umland hat in diesen Tagen ein Schreiben von der vermutlich höchst dubiosen „Mainkas Solution Group“ erhalten samt Überweisungsschein. Die Überschrift lautet: „1. Mahnung – Sammelklagen – Ankündigung Zwangsvollstreckung“.

Bankkonto in Bukarest

Das Betrügerunternehmen behauptet, dass verschiedene Gewinn- und Zeitschriftenverlage ihre Forderungen gegen die Brandenburger Rentnerin und andere an „Mainkas“ abgetreten hätten. Die Gesamtforderung belaufe sich auf 760 Euro. Doch bei Zahlung von 285 Euro binnen der nächsten drei tage sei alles erledigt.

Heike Hase hat ihrer Mandantin dringend geraten nicht zu zahlen und den Brief zerrissen in den Papiermüll zu werfen. Sie warnt vor dieser „gezielten Betrugsmasche“. Die Anwältin hat recherchiert bei welcher Bank sich das angegeben Konto befindet. In Bukarest.

Von Jürgen Lauterbach

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