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E-Auto-Technik: Der Zauber steckt im Detail

Advertorial E-Auto-Technik: Der Zauber steckt im Detail

Der Koch des SOS Kinderdorfes testet den neuen E-Golf und lernt, mit der neuen Technologie umzugehen. Dabei sind es vor allem die kleinen Dinge, die den Unterschied zu seinem eigenen Auto machen. Weil er sich mit der Betriebsanleitung des Autos beschäftigt hat, kennt er schon einige Kniffe und Tricks.

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Koch Kevin Beyer testet den neuen E-Golf.

Quelle: Melanie Höhn

Brandenburg/H. Als Kevin Beyer am Montagmittag zum ersten Mal den neuen E-Golf fährt, hat er das Gefühl zu schweben. „Ich merke richtig, dass das Fahrzeug keinen Verbrennungsmotor hat, so leicht fühlt sich das Fahren an“, sagt der Koch des SOS Kinderdorfes auf dem Weg zu seiner wöchentlichen Einkaufsfahrt. Heute will er Lebensmittel im nahegelegenen Supermarkt besorgen und ist gespannt auf die Technologie des E-Golfs: Das 136-PS-Auto schafft im Durchschnitt eine Entfernung von 200 Kilometern je nach Fahrstil und Modus mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Der Verbrauch liegt bei etwa 13 Kilowattstunden Strom auf 100 Kilometer. Alle Einkäufe für 61 Kita- und 40 Hortkinder will er am Ende im Wagen verstauen – damit er seine beiden Körbe im Kofferraum platzieren kann, muss er zunächst das Ladekabel zusammenrollen und zur Seite schieben. Doch es passt: Der Kofferraum ist größer, als er gedacht hätte.

Zum Starten erst Bremse betätigen

Weil er die Betriebsanleitung noch einmal genau durchlas, weiß er genau, was zum Starten des E-Golfs nötig ist: Er drückt seinen rechten Fuß auf die Bremse und betätigt danach den Startknopf.

Mit dem E-Golf unterwegs

Mit dem E-Golf unterwegs: Kinderdorf-Leiter Matthias Fischer-Kallenberg.

Quelle: Melanie Höhn

Doch nicht alle Fahrer waren mit dieser Abfolge von Anfang an vertraut: Der Leiter des Kinderdorfes Matthias Fischer-Kallenberg wollte das Auto am Morgen kurz testen, denn er wird damit bald auf die Autobahn fahren. Doch er konnte sich nicht erklären, warum es nicht anspringt. „Ich dachte, wir müssen den Test abbrechen“, sagt er. Eine halbe Stunde tüftelte er herum und öffnete sogar die Motorhaube – doch nichts tat sich. Irgendwann realisierte er, dass der Fuß auf der Bremse Voraussetzung zum Starten ist. Das hat seinen Sinn: So können beispielsweise Kinder den Wagen nicht unabsichtlich starten.

Energie gewinnen im Eco-Modus

Kevin Beyer möchte nun endlich losfahren, doch irgendetwas stimmt nicht: Langsam schiebt er seinen Kopf nach rechts, um das Schlüsselloch zu suchen – doch es gibt keines – der Schlüssel bleibt in der Mittelkonsole liegen und kommuniziert per Funkwellen mit dem Auto. „Das ist schon einmal ganz anders und neu für mich“, sagt der Koch, der privat einen VW Passat mit Dieselmotor fährt. Sorgen um die Restreichweite muss er sich keine machen: 238 Kilometer zeigt das Cockpit bei der Abfahrt an. Am Abend vorher hatte Kinderdorf-Vater Enrico Kozik das Auto an der Garagensteckdose aufgeladen und gleich morgens damit ein Kind zur Schule gebracht. Er fährt das Auto inzwischen mit Routine und kennt sich bestens mit den verschiedenen Modi aus. „Auch nach einer Komplettladung über Nacht werden keine 300 Kilometer Reichweite angezeigt“, stellt er enttäuscht fest. Nach seinen bisherigen Fahrten kann er das Zwischenfazit ziehen, dass es im inneren Stadtverkehr im Eco-Modus gut möglich ist, Energie wiederzugewinnen.

Das möchte Kevin Beyer jetzt auch herausfinden. „Der Wagen startet leise“, bemerkt der Koch, während er in den Rückwärtsgang schaltet und anschließend im Schritttempo das Gelände verlässt. Am Johannisburger Anger fährt er 20 Kilometer pro Stunde, Energie wurde bisher nur wenig verbraucht. An das neue Fahrgefühl gewöhnt er sich schnell: „Für kurze Fahrten ist so ein Auto problemlos geeignet“, sagt er. „Aber für meine private Zwecke würde mir das Laden zwischendurch auf jeden Fall Sorge bereiten.“ Auf seiner kurzen Strecke klickt er durch das Display und stellt fest, dass er sich mit dem Navigationssystem und dem W-Lan noch einmal genauer beschäftigen muss.

Ruckartiges Anfahren gewöhnungsbedürftig

Während des Fahrens muss sich Kevin Beyer daran gewöhnen, dass er den linken Fuß – wie bei jedem Automatik-Auto – gar nicht mehr benutzt. „Ich muss mich konzentrieren, auch wenn das Fahren an sich einfacher ist als in meinem eigenen Auto“, sagt er. Bei der Einfahrt zum Parkplatz bremst er kurz, anschließend geht es eher ruckartig voran: „Ich kann jetzt den Schleifpunkt der Kupplung nicht mehr bestimmen, das ist irgendwie ein komisches Gefühl.“ Durch die Einparkhilfe schiebt er sich innerhalb von Sekunden problemlos zwischen zwei Autos. Nach einer Stunde hat er alle Einkäufe erledigt und gut im E-Golf verstaut. Er wird das Auto gerne wieder nutzen, nur an das ruckartige Anfahren muss er sich noch gewöhnen.

Eine Woche lang begleitet die MAZ elf Fahrer im SOS Kinderdorf mit dem neuen E-Golf. Auf unserer Sonderseite finden Sie Texte und Videos über unseren E-Auto-Test.

Von Melanie Höhn

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