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E-Werk und Stadtbad vor dem Verkauf

Objekte sollen veräußert werden E-Werk und Stadtbad vor dem Verkauf

Mehr als drei Jahre standen die Verkaufsofferten für das ehemalige Stadtbad am Alfred-Messel-Platz in Brandenburg an der Havel sowie das alte E-Werk an der Bauhofstraße auf der städtischen Internetseite, nun sind die Angebote deaktiviert. Es gebe genügend Interessenten und auch schon eine Favoritenauswahl, heißt es aus der Verwaltung.

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Das alte E-Werk von oben.
 

Quelle: Christian Griebel

Brandenburg/H.  Mehr als drei Jahre standen die Verkaufsofferten für das ehemalige Stadtbad am Alfred-Messel-Platz sowie das alte E-Werk an der Bauhofstraße auf der städtischen Internetseite, nun sind die Angebote deaktiviert. Es gebe genügend Interessenten und auch schon eine Favoritenauswahl heißt es aus der Verwaltung. Den Stadtverordneten wird eine Entscheidungsempfehlung womöglich schon Ende Februar vorgelegt.

Das E-Werk ist ein zwischen 1901 und 1928 entstandene Ensemble aus Kesselhaus, Maschinenhalle und Anbauten mit knapp 1700 Quadratmetern Nutzfläche nebst 4500 Quadratmeter großem Grundstück - es wurde für gerade einmal 40 000 Euro angeboten. Für die Immobilie hat die Stadtverwaltung vor Jahren eine Machbarkeitsstudie erarbeiten lassen, welche die Nutzungen „Event”, „Herberge” und „Museum” geprüft und als durchführbar erachtet hat. „Die Veräußerung der Immobilie erfolgt bevorzugt an Erwerber, welche die Verwirklichung dieser Entwicklungsziele planen”, hieß es im Exposé für das Objekt.

Das 1928-1930 entstandene Stadtbad im Bauhausstil steht auf einer 6200 Quadratmeter großen Fläche, von der 1840 Quadratmeter mit dem Ensemble bebaut sind. Der künftige Erwerber kann zudem auf mehr als 4000 Quadratmetern eine geschlossene Wohnbebauung realisieren. Allein die Kernimmobilie gilt als schwierig, weil die Art der Nutzung wegen der Raumaufteilung und des Denkmalschutzes eingeschränkt sein dürfte. MAZ-Informationen zufolge soll ein renommierter Projektentwickler den Zuschlag bekommen, der bereits mehrere Projekte – auch in Denkmalen – erfolgreich in der Stadt realisiert hat.

In beiden Ausschreibungen hatte sich die Stadt vorbehalten, nicht allein nach höchstem Gebot zu entscheiden, sondern nach überzeugendem Nutzungskonzept.

Von André Wirsing

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