Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel EU-Politiker entscheiden über Rivas Walzdraht
Lokales Brandenburg/Havel EU-Politiker entscheiden über Rivas Walzdraht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:10 22.03.2018
Walzdraht ist der Brotfisch der Brandenburger Stahlarbeiter. Quelle: Volkmar Maloszyk
Anzeige
Brandenburg an der Havel

„In den beiden Tagen werden die entsprechenden Entscheidungen getroffen und wir sind weiterhin dran, die Partner in Brüssel zu aktivieren“, teilt ein Sprecher der Riva-Geschäftsführung mit.

Das Stahlunternehmen in Brandenburg/Havel fürchtet angesichts der US-amerikanischen Strafzölle erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Stahlmarkt, auf den dann noch viel mehr Stahlprodukte drängen. Die Effekte sind jetzt schon sichtbar, wie Eurofor festgestellt hat, eine 1976 in Brüssel gegründete Organisation, die die Interessen der Stahlindustrie vertritt.

Allein aufgrund der Ankündigung von US-Präsident Trump lägen die Stahlimporte auf dem europäischen Markt in den ersten beiden Monaten des Jahres um 12 Prozent höher als in den Spitzenjahren 2016 und 2017.

Eurofor fordert eine „breite, feste und entschiedene Antwort der europäischen Spitzenvertreter. Dabei kommt es für das Riva besonders darauf an, dass die EU auch den dort im Brandenburger Werk produzierten Walzdraht schützt.

Das könnte geschehen mit höheren Zöllen, die außereuropäische Stahlproduzenten etwa aus China treffen, die sonst ungebremst mit ihrem Walzdraht statt in die Vereinigten Staaten noch stärker als bisher auf den europäischen Markt drängen.

Schon länger beklagen Riva-Verantwortliche ohnehin unfaire Wettbewerbsbedingungen. Am Walzdraht hängen etwa 300 Arbeitsplätze speziell am Standort Brandenburg/Havel.

Von Jürgen Lauterbach

Gespenstische Leere herrscht im Einkaufszentrum auf dem Görden in Brandenburg/Havel vor. Die Kunden haben zwar mitbekommen, wie ein kleines Geschäft nach dem anderen rausgekündigt wurde. Doch vom angekündigten Umbau ist bislang nichts zu sehen. Kein Grund zur Besorgnis, versichert die Verwaltungsgellschaft. Bald soll alles schön werden.

21.03.2018
Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel - Im Panzerwagen nach Potsdam

Abenteuer Oberbürgermeisteramt: Gleich zu Beginn seiner Amtszeit durfte sich Brandenburgs neuer Verwaltungschef Steffen Scheller (CDU) einen Große-Jungs-Traum erfüllen. Gemeinsam mit Potsdam-Mittelmark-Landrat Wolfgang Blasig (SPD) besuchte er den Standortübungsplatz Lehnin der Bundeswehr. Am Steuer eines gepanzerten Autos gab es dann allerdings eine gehörige Überraschung.

21.03.2018

Der Stadt Brandenburg droht das Verkehrschaos. Wenn die Eisenbahnbrücke in der Potsdamer Straße – die sich überraschend als völlig marode erwiesen hat – abgerissen wird, droht ein monatelanger Verkehrsinfarkt. Ralf Holzschuher, Landtagsabgeordneter der SPD hat einen Vorschlag zur Lösung.

21.03.2018
Anzeige