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Brandenburg/Havel Ehre für langjährige Blutspender
Lokales Brandenburg/Havel Ehre für langjährige Blutspender
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17:31 13.06.2018
Roland Karl ehrte Andreas Tomaschewski, Wolfgang Tiedt, Eckbert Wetzel, Birgit Freymann, Dieter Schramowski, Christel Kindel, Matthias Richter, Gido Schmidt und Manfred Spieler im Beisein von Wolfgang Erlebach, Astrid Wenke und Melanie Bokowski (von links). Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Große Ehre für gute Taten: Der Blutspendedienst Nord-Ost des DRK ehrte langjährige Blutspender für ihre Hilfe. Nicht alltäglich ist die Leistung von Andreas Tomaschewski, der für mindestens 75 Blutspenden eine Ehrennadel und Urkunde erhielt.

Von Roland Karl, ärztlicher Leiter des DRK-Blutspendedienstes, und dem Sozialbeigeordneten Wolfgang Erlebach wurden außerdem Wolfgang Tiedt, Eckbert Wetzel, Birgit Freymann, Dieter Schramowski, Christel Kindel, Matthias Richter, Gido Schmidt und Manfred Spieler für 50 Blutspenden geehrt. Sie gehören zu denen, die seit Jahren Blut spenden.

Glückwunsch auch vom DRK-Kreisverband Brandenburg an der Havel

Zu den Gratulanten gehörten auch Astrid Wenke vom DRK-Kreisverband Brandenburg an der Havel und Melanie Bokowski, Referentin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, zu dem die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen gehören.

„Wie lange es nötig ist, den wichtigen Lebenssaft regelmäßig zu spenden, um auf solch eine Ergebnis zu kommen zeigt sich, wenn man bedenkt das Frauen innerhalb eines Jahres vier mal und Männer sechs mal spenden dürfen“, sagte Roland Karl. Er dankte allen Blutspendern für ihr Engagement, das durchaus nicht selbstverständlich sei und freute sich mit dieser Ehrung deren Arbeit würdigen zu dürfen.

Nur ein Bruchteil spendet

Insgesamt können zwei Drittel der Bevölkerung aus verschiedensten Gründen überhaupt nicht spenden. Von dem übrig bleibenden einem Drittel würden nur zehn Prozent mitmachen. Insgesamt komme jeder Spender im Durchschnitt im zugelassenen Zeitraum 2,1 mal zur Blutspende.

Um das zu ermöglichen, sind zum Beispiel die Mitarbeiter des Blutspendedienstes Berlin/Potsdam täglich zu zehn Terminen unterwegs oder laden dazu in die Spenderzentren ein.

Neue Bedingungen im Gesundheitszentrum

Dabei werden im Durchschnitt 50 Spenden pro Termin geleistet, bundesweit sind es täglich rund 15.000 Blutspenden. Eines dieser Zentren ist unter anderem das DRK-Blutspendezentrum im Gesundheitszentrum am Brandenburger Hauptbahnhof. „Hier wurden jetzt noch einmal durch Umzug und Modernisierung die Bedingungen für alle verbessert“, teilte das DRK mit.

Am 14. Juni wird der Weltblutspendetag gefeiert, den die Weltgesundheitsorganisation(WHO) 2004 ins Leben gerufen hat. Dieser Tag geht auf den Österreicher Karl Landsteiner zurück, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. mal jährt und der 1901 das Prinzip des AB0-Blutgruppen-Systems entdeckte. So ermöglichte er erstmals die korrekte Zuordnung von Blut zwischen Spender und Empfänger. 1930 erhielt er dafür den Nobelpreis für Medizin.

Bereitschaft sinkt

Trotz bundesweit etwa vier Millionen Blutspenden pro Jahr ist das nach Einschätzung des DRK zu wenig. „Leider geht die Zahl der Spender immer weiter zurück“, bedauert die Organisation. Darum rief Roland Karl die geehrten Spender auf, Freunde, Angehörige und Bekannte anzustoßen, Blut zu spenden. Jeder Tropfen Blut sei wichtig.

Von Rüdiger Böhme

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