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Ein Flohmarkt für Instrumente

Brandenburg an der Havel Ein Flohmarkt für Instrumente

In Brandenburg an der Havel soll es einen Flohmarkt für Instrumente geben. Und weil der hervorragend zum Konzept des Kleinkunstfestivals „heimwerts“ passt, haben sich die Veranstalter für eine Zusammenarbeit entschieden. Somit ist der erste Instrumentenflohmarkt gleichzeitig ein Programmpunkt des Kleinkunstfestivals.

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Flöte, Triangel und eine Geige: Viele Musiker sind auf der Suche nach gebrauchten Instrumenten und Zubehör. Organisatorin Anja Puppe möchte Verkäufer und Interessenten zusammenbringen.
 

Quelle: Ina Schidlowski

Brandenburg/H.  „Die Idee schwebt mir schon länger vor“, sagt Anja Puppe. Nun seie es an der Zeit, sie Wirklichkeit werden zu lassen. In Berlin hat die Brandenburger Gemeindepädagogin einen Instrumentenflohmarkt erlebt und ist seither davon so begeistert, dass sie etwas Ähnliches nun auch in ihrer Heimatstadt organisieren möchte.

„Es gibt so viele Menschen in Brandenburg an der Havel, die Musik machen, da muss ja auch die entsprechende Hardware im Umlauf sein“, ist sie sicher.

Dass heutzutage natürlich viel über das Internet gekauft und verkauft wird, ist ihr bewusst. Die Atmosphäre eines Flohmarktes kann das weltweite Netz aber nicht bieten. Und genau darum geht es Anja Puppe. Sie möchte den Kontakt der Menschen zueinander, die Musik machen, fördern. Auf einem Flohmarkt darf gefachsimpelt und ausprobiert werden. Da können die Besucher schauen, anfassen und die Instrumente spielen, bevor sie sie kaufen. „Mir ist die Musikszene sehr wichtig. Man trifft sich und stellt vielleicht fest: Was du machst auch Musik? Wusste ich gar nicht.“ So könnte der Instrumentenflohmarkt neben dem reinen Handel auch die heimische Künstlerszene um einen Treffpunkt bereichern.

Ein Instrument spielt Anja Puppe selbst nicht. Aber Singen, das sei ihr Ding, sagt die junge Frau, deren 17-jähriger Sohn Jonathan allerdings so etliche Instrumente daheim hortet. Er ist nämlich Schlagzeuger in der Kirchenband „kreuz & quer“ und wer weiß, vielleicht erweitert sich die heimische Sammlung nach dem Flohmarkt um ein neues Fundstück, mit dem sich musizieren lässt.

Doch nicht nur Instrumente sind als Angebote gern gesehen. Notenblätter jeglicher Couleur, alte Tonträger oder Abspielgeräte dürfen sich gern auf den Tischen dazu gesellen. Wer sich per E-Mail oder Telefon anmeldet, bekommt einen Stand zugewiesen, auf dem er kostenlos seine Flohmarktware anbieten kann, erklärt die Organisatorin.

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Der erste Instrumentenflohmarkt in Brandenburg ist am 30. September dieses Jahres im Interkulturellen Zentrum am Gotthardtkirchplatz 10 geplant, von 14 Uhr und ist bis 18 Uhr.

Anmeldung bis 10. September unter puppe.anja@ekmb.de oder 01 52/09 96 82 81

Und weil das Ganze hervorragend zum Konzept des Kleinkunstfestivals „heimwerts“ passt, haben sich die Veranstalter, die Evangelischen Kirchengemeinden St. Gotthardt und St. Katharinen, sowie das Jugendhaus Café Contact für eine Zusammenarbeit entschieden. Somit ist der erste Instrumentenflohmarkt gleichzeitig ein Programmpunkt des Kleinkunstfestivals, das vom 29. September bis 1.Oktober dieses Jahres in Brandenburg an der stattfinden wird.

Anja Puppe, die vor sieben Jahren mit ihrem Sohn in die Stadt Brandenburg gezogen ist, organisiert als Gemeindepädagogin von Familienrüstzeiten, Konfirmandenunterricht, Christenlehre bis zum Musicalprojekt alles, was an pädagogischer Arbeit in die Themenbereiche vom Kind bis zum Senior anfällt.

Auch für den Flohmarkt, der im Interkulturellen Zentrum am Gotthardtkirchplatz geplant ist, hat sie eine besondere Idee. Schüler der Städtischen Musikschule Brandenburg „Vicco von Bülow“ werden an diesem Tag musizieren und somit der Veranstaltung einen passenden Rahmen geben.

Um die Technik kümmert sich die Mannschaft des Café Contact. „Vielleicht entsteht sogar spontan Musik, ein kleines Konzert, ähnlich wie bei einer Jamsession“, sagt Anja Puppe. Sollte sich die Flohmarktidee durchsetzen, könne sie sich durchaus eine Fortsetzung vorstellen, möglicherweise eine regelmäßige Veranstalung.

Wer also den alten Geigenkoffer aus dem Keller räumen oder den Stern Radiorecorder loswerden möchte, sollte sich den Instrumentenflohmarkt vormerken.

Von Ina Schidlowski

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