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Ein Ort für Kunst und Kultur

Jubiläum am Lehniner Klostersee Ein Ort für Kunst und Kultur

Er ist der Mann mit der rosa Schneefräse auf dem alten Panzerdenkmal an der A 115. Der Maler, Bildhauer und Aktionskünstler Eckhard Haisch ist 75 geworden. Sein Lebenswerk am Klosterseee blickt auf ein nicht minder aufregendes Jubiläum zurück. Vor 25 Jahren wurde das Lehniner Institut für Weiterbildung gegründet, heute ein Ort für Kunst und Kultur.

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Eckhart Haisch in der Galerie am Klostersee.

Quelle: Ann Brünink

Lehnin. Eckhard Haisch wurde vor wenigen Tagen 75. Er war es, der nach dem Mauerfall eine rosa Schneefräse auf den Sockel eines verwaisten Panzerdenkmals an der A 115 hievte. Auch sein Lebenswerk am Klostersee blickt auf ein nicht minder aufregendes Jubiläum zurück. Vor 25 Jahren wurde das Lehniner Institut für Weiterbildung (LIW) gegründet. Auf dem einstigen Sägewerksgelände entstand eine der ersten und größten Arbeitsfördergesellschaften in der Mark. Mit ihr schrieb der aus dem Badischen stammende Bildhauer und Aktionskünstler Haisch ein Stück Brandenburger Nachwendegeschichte.

Die Zeit der „Baustelle für Kunst“ ist lange her. Das LIW nennt sich mittlerweile Institut für Kunst und Kultur. Der Name ist Programm. Was von Anfang an geplant war, steht im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten – Kunst und Kulturarbeit. „Ich bin stolz darauf, dass wir hochwertige Kunst und keine Laienarbeiten nach Lehnin holen. Das ist und bleibt auch für die Zukunft unser Anspruch“, sagte Haisch der MAZ. Klostersee, Ufercafé und Gästehaus bilden den perfekten Rahmen für eine Galerie samt Skulpturenpark, wie es sie nicht ein zweites Mal in Brandenburg gibt. „Ich bin zufrieden mit mir. Jetzt ist es Aufgabe der Jüngeren, die Anlage gut und gedeihlich in die Zukunft zu bringen“, meinte der bildende Künstler.

Hielt Haisch die Zügel am Klostersee über viele Jahre fest in der Hand, vollzieht sich jetzt ein Generationswechsel an der Spitze des gemeinnützigen Vereins. Der LIW-Gründer trägt seit der jüngsten Vorstandswahl keine Verantwortung mehr. Neue Gesichter repräsentieren seit wenigen Wochen das Institut für Kunst und Kultur nach außen. Ganz zurück zieht sich Haisch noch nicht. Die Übergabe der Geschäfte an die Nachfolger lässt sich nicht im Schnellgang erledigen. Weil auch ein Kunstbetrieb eine materielle Grundlage benötigt, ist das separat betriebene Gästehaus zu einer festen Einnahmequelle geworden – mit steigenden Übernachtungszahlen.

Im Jubiläumsjahr wird es am Klostersee sechs wechselnde Ausstellungen geben. Ein Sommerfest im Skulpturenpark bereichert den Veranstaltungsreigen. Auch beim Aktionstag des Landkreises „Feuer und Flamme“ am 29. Oktober ist das Institut dabei. bür

Von Frank Bürstenbinder

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