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Brandenburg/Havel Ein Rodelberg mit Rollrasen
Lokales Brandenburg/Havel Ein Rodelberg mit Rollrasen
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02:15 29.06.2015
Ball spielende Kinder auf dem Rodelberg mit Leiterin Roswitha Bielicke (r.), Ute Küchler und Catrin Dommnich (l.) , die seit 1986 dabei ist. Quelle: V. Maloszy´k
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Brandenburgn an der Havel

„Auf das, was wir in 30 Jahren Schritt für Schritt erreicht haben, können wir stolz sein“, sagt Leiterin Roswitha Bielicke. „Schritt für Schritt“ sei nicht nur ein Name, sondern bedeute Entwicklung der Kinder und des Teams. Vor der Übergabe der ehemaligen städtischen Einrichtung 2002 an die gemeinnützige Jugend- und Sozialwerk GmbH als Träger hieß sie schlichtweg Kita X.

Heute hat sie das Qualitätssiegel nach ISO-Norm zum dritten Mal verteidigt und ist anerkannte Integrationseinrichtung. Von den 169 Mädchen und Jungen haben etwa 25 bis 30 Kinder ein Handicap oder Enwicklungsverzögerungen. Das Konzept: Bewegungsorientiert die pädagogischen Bildungsbereiche sichtbar zu machen. „Zwei Drittel der Kinder kommen aus problembelasteten Familien und bringen selber ihre kleinen Probleme mit.“

Früher war das anders: Als Kiko X (Kinderkombination) mit 230 Kindern in zwei Bereichen wurde die Tagesstätte 1985 im Plattenbau vom Typ WBS 70 eröffnet. „Der letzte, der zu DDR-Zeiten in der Stadt gebaut wurde“, erzählt Erzieherin Ute Küchler, die von Anfang an dabei ist. „Trotz des grauen Plattenbaus waren es schöne, helle Räume.“ Zum Kindertag am 1.Juni 1997 gab es ein böses Geschenk. Ein Brandstifter, der nie gefasst wurde, hatte im Büro ein Feuer gelegt, das auf die ganze erste Etage übergriff.

Vorschulkinder adé

Das Fest mit Musik, Entenangeln und mehr beginnt heute um 9.30 Uhr in der Hermstraße. 28 Vorschulkinder treten auf und werden verabschiedet.
Die Kita, in der noch selbst gekocht wird, hat derzeit 169 Kinder von Krippe bis Hort und 23 Erzieher.

„Uns bot sich ein Anblick des Grauens“, so Ute Küchler. „Wir waren alle geschockt, besonders schlimm war es für die Kinder.“ Sie mussten für etwa ein Vierteljahr in benachbarten Tagesstätten untergebracht werden. Nur zwei Brigadebücher überlebten den Brand, alle anderen Unterlagen gingen verloren. Die Angst der drohenden Schließung ging um. Als Nachfolgerin für die erkrankte Leiterin Rita Ritter übernahm Roswitha Bielicke 1997 eine Baustelle. „Es war nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen und die fachlichen und personellen Voraussetzungen für noch 139 Kinder nebst Integrationsauflage wieder herzustellen.“

Das größte Gemeinschaftswerk ist der Fahrstuhl. „Mein Lebenswerk“, sagt Bielicke. „Alle standen dahinter.“ Doch bevor er 2009 in Betrieb ging, waren 99 000 Euro aufzubringen. Veranstaltungen, Auftritte, Turniere, Kuchenbasare wurden auf die Beine gestellt. Ins Boot holte man die damalige Bundestagsabgeordnete Margrit Spielmann, Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Außenminister Frank Walter Steinmeier, der die zum Schluss noch fehlenden 30000 Euro mobilisierte. Parallel erfolgte die sich über vier Jahre erstreckende Modernisierung der Kita bei laufendem Betrieb.

Von Claudia Nack

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