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Brandenburg/Havel Ein Stück vom Frauentor bleibt unangetastet
Lokales Brandenburg/Havel Ein Stück vom Frauentor bleibt unangetastet
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15:30 18.11.2016
Die Straße Frauentor in Ziesar. Quelle: Silvia Zimmermann
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Ziesar

Im Rahmen der Stadtsanierung geht auch im nächsten Jahr der Ausbau von öffentlichen Straßen weiter. Dazu gehört die Erneuerung des westlichen Teilstücks Frauentor. Und zwar vom Burghotel bis zum Durchlass für den Steinbach. Der Durchlass selbst ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Das hat Bürgermeister Dieter Sehm auf der Stadtverordnetenversammlung in dieser Woche angekündigt.

Dieser Abschnitt befindet sich noch im Sanierungsgebiet. Die geplante Ausführung wird sich jedoch deutlich von den anderen Erneuerungsmaßnahmen in der historischen Altstadt unterscheiden. So wird die Fahrbahn in Asphalt ausgeführt. Die Gehwege erhalten neue Platten aus Beton, der Oberstreifen zu den Hauswänden wird in Granit-Mosaikpflaster ausgeführt. Doch was passiert mit den restlichen 45 Metern vom Durchlass bis zur Einmündung auf die Bundesstraße 107?

Genau darüber haben die Stadtverordneten ausgiebig diskutiert. Problem: Weil dieser kurze Teil nicht zum Sanierungsgebiet gehört, müsste die Kommune den Löwenanteil der Kosten von rund 62 000 Euro übernehmen. Ein kleinerer Teil bleibt bei den Anliegern hängen. Bernd Gobel warnte vor Flickwerk und sprach sich für einen Ausbau des letzten Teilstückes aus. „Wenn der Haushalt das Geld nicht hergibt, sollte über einen Kredit nachgedacht werden. Im Moment sind Darlehen bekanntlich günstig.“ Bürgermeister Dieter Sehm mag sich mit dem Gedanken nicht anfreunden. Erstens hält er die Bausumme für zu teuer, zweitens ist die Kommune immer noch mit anderen Krediten in Millionenhöhe belastet. Am Ende wurde die Sanierung der letzten 45 Meter Frauentor mehrheitlich abgelehnt. Es bleibt also beim Abschnitt zwischen Burghotel und Durchlass Steinbach.

Eine andere Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung geht seinem Ende entgegen. Am 6. Dezember wird um 15 Uhr der Wallgraben feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Von Frank Bürstenbinder

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