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Einblicke hinter archäologische Kulissen

Archäomediale & Cinarchea Einblicke hinter archäologische Kulissen

Lorenz Luick ist fasziniert von Archäologie, seit er bei seiner ersten Grabung dabei war. Er ist einer von sechs Studenten aus Kiel, die vier Tage lang zusammen mit ihrer Dozentin Katja Grünberg-Wehner die Archäomediale besuchen. Diese findet noch bis Samstag im Paulikloster in Brandenburg an der Havel statt.

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Lorenz Luick und seine Dozentin Katja Grüneberg-Wehner vor einem Bild des Münchner Fotografen Thomas Kalak, der seine Werke im Zuge des Festivals ausstellt.

Quelle: Melanie Höhn

Brandenburg an der Havel. Ein Ziel der Archäomediale ist es, junge Menschen mit dem Thema Archäologie vertraut zu machen. Unter den Festivalbesuchern ist auch eine sechsköpfige Studentengruppe aus Kiel, die sich vier Tage lang fast jeden Film anschauen, diskutieren und ihren medialen und archäologischen Horizont erweitern. Innerhalb ihres Studienfachs Ur- und Frühgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel machen sie zusammen mit ihrer Dozentin Katja Grüneberg-Wehner eine Exkursion in die Havelstadt.

Hinter die Kulissen blicken

Einer von ihnen ist der 32-Jährige Lorenz Luick, der sich gerade in seinem dritten Mastersemester befindet. Er kam über Umwege zur Archäologie, war aber schon immer von Geschichte fasziniert. So richtig gepackt hatte ihn die Lust an der Altertumskunde bei seiner ersten Grabung in Krusendorf bei Eckernförde. „Da bekamen wir einen Einblick, was es heißt, als Archäologe zu arbeiten“, sagt er. „Sonst bekommt man nur immer fertige Funde vorgelegt, aber da sahen wir, wie das Ganze zustande kommt und konnten hinter die Kulissen blicken.“ Archäologen rekonstruieren die Lebensweise unserer Vorfahren und verfolgen dabei jede kleine Spur. Sie hoffen, dass sie bei ihren oft wochenlangen Ausgrabungsvorhaben Dokumente, Mauerreste oder altertümliche Gegenstände finden, die sie analysieren können.

Archäologie filmisch umgesetzt

Noch weiß Lorenz Luick nicht genau, ob und wie er einmal als Archäologe arbeiten kann. Abseits der Grabungen gibt es jedoch noch einige Möglichkeiten für ihn: Er könnte in Museen, Landesdenkmal- oder Bauämtern oder Privatfirmen arbeiten, auch der Wissenschaftsjournalismus stünde ihm offen. Für Lorenz Luick ist das Festival eine tolle Abwechslung zu seinem Studium: „Ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich Archäologie filmisch umgesetzt werden kann.“

Diskussion über archäologische Themen

Katja Grüneberg-Wehner gab ihren Studenten innerhalb der Exkursion die Aufgabe, einen für sie besonderen Film auszusuchen, den sie dann später in der Seminargruppe in Kiel vorstellen: „Das Festival ermöglicht vor allem die Diskussion über archäologische Themen.“

Von Melanie Höhn

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