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Eine unendliche Geschichte

Ohne Gebäude- und Liegenschaftsmanagement kommt keiner auf Wasserturm Eine unendliche Geschichte

Es ist schon ein Kreuz mit Kirchmösers Wahrzeichen – dem Wasserturm. Nun ist er zwar von Innen und Außen schön anzuschauen und fit für den Besucherverkehr. Doch gerade daran hapert es, findet auch der ehemalige Seniorenbeauftragte Volker Kordaß.

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KirchmösersWahrzeichen: der Wassertorturm.

Quelle: Malo

Brandenburg/Havel. Wer das Bauwerk erklimmen möchte, muss nämlich erst zum Gebäude- und Liegenschaftmanagement (GLM) nach Brandenburg fahren, um sich den Schlüssel zu holen. Für Kordaß eine „unzumutbare Situation“.

„Die Menschen vergessen immer, dass es sich beim Wasserturm um ein eingetragenes Industriedenkmal handelt, welches die sicherheitstechnischen Anforderungen an ein touristisches Ausflugsziel der heutigen Zeit trotz umfangreicher Sicherungsmaßnahmen nicht erfüllt“, sagt Tino Vogel vom GLM. „Der Denkmalcharakter des Bauwerkes schränkt die bauliche Umsetzung der Sicherheitsvorschriften stark ein. Insofern gibt es auch nur eine eingeschränkte Nutzung für touristische Belange.“

Dass der Wasserturm kein Ausnahmefall ist, könne man daran erkennen, dass der Mühlentorturm, das Pegelhaus auf dem Dom, der Glockenturm des Altstädtischen Rathauses und der Rathenower Torturm auch nicht als touristische Ausflugziele fungieren, sondern nur während organisierter Veranstaltungen wie dem Türme- oder Denkmaltag der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. „Dank des besonderen Flairs und etwas günstigerer Randbedingungen beim Aufstieg, ist es uns möglich, den Wasserturm auch außerhalb organisierter Veranstaltungen Besuchern zugänglich zu machen. Dies allerdings auch zu besonderen Bedingungen, da wir als Eigentümer die Verantwortung gegenüber den Nutzern tragen“, gibt Timo Vogel zu verstehen.

Das Hauptaugenmerk seines Betriebes als kommunaler Immobilienbetrieb liege in erster Linie auf der Bewirtschaftung der öffentlichen Immobilien wie Dienstgebäude, Schulen und Kitas. „Insofern müssen interessierte Nutzer des Wasserturms akzeptieren, dass andere Bedingungen als bei einem klassischen Ausflugsziel herrschen.“

Da die GLM-Leute auch nicht glücklich sind, versuchen sie eine bessere und einfachere Lösung zu finden. Bislang jedoch ohne Erfolg. Fortsetzung folgt.

Von Undine Drogi

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