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Brandenburg/Havel Einsam an der CDU-Spitze
Lokales Brandenburg/Havel Einsam an der CDU-Spitze
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19:48 22.09.2013
Quelle: Bernd Gartenschläger
Brandenburg/H.

Den Vorschlag hatte ihr Vize Michael Brandt dem Gremium kurz und bündig offeriert: „Ich würde lügen, wenn ich sagte, wir hätten lange diskutiert. Dietlind Tiemann hat eine gute Bilanz, sie hat einen Plan und sie verfügt über die charakterlichen und persönlichen Eigenschaften, diese auch umzusetzen.“

In ihrer Bilanz hatte die alte und neue CDU-Kreischefin ihren Satz vom 17. Dezember 2003 – dem Tag ihres Wahlsieges als Oberbürgermeisterin – wiederholt, sie wolle Brandenburg an der Havel zur attraktivsten Stadt im Land machen, „nur wird der heute nicht mehr belächelt.“ Es sei gelungen, die Arbeitslosigkeit von 21 auf 12,3 Prozent zu senken, „nun muss es unser Ziel sein, unter die zehn Prozent zu kommen“.

Gab es 2004 nur 24000 sozialversichungspflichtig Beschäftigte, seien es heute bereits 27000. In ihrer Amtszeit sei es gelungen, 22 größere Neuansiedlungen herzuholen, etwa Arvato, Bosch Solar, Grand River Enterprises, Schlote oder Gabarro.

Zur Kommunalpolitik sagt sie, dass die CDU als stärkste Fraktion nie eine eigene Mehrheit gehabt habe und Koalitionen suchen musste. Die jetzige Zusammenarbeit mit den Linken bezeichnet sie als positiv, gleichwohl sei es „dünnes Eis, auf dem wir gehen“. Die SPD sei derzeit keine Alternative. Dietlind Tiemann lästerte über eigene Referate, welche in der Kommunalaufsicht eröffnet werden müssten, um alle SPD-Beschwerden abzuarbeiten.

Wie zum Beweis für die akute Unverträglichkeit kommentierte Sozialdemokrat Rüdiger Pogadl auf Meetingpoint: „Ihre politischen Aussagen sind nur peinlich. Offensichtlich sind Sie völlig durchgeknallt. Befreien Sie endlich die denkenden Menschen in dieser Stadt. Treten Sie zurück!“

Seit 2008 sei die Zahl der Mitglieder von 206 auf 230 gestiegen, bilanziert Schatzmeister Steffen Scheller.

Mit 31 Ja- und vier Nein-Stimmen wurde am Ende Jean Schaffer (45) als Direktkandidat für die Landtagswahl 2014 nominiert. Er beschwor das verbesserte Miteinander, das Zusammengehörigkeitsgefühl und setuierte Sympathiewerte für die CDU. Er wolle sich für die Gesundheitsstadt und den Bildungsstandort mit allen Schulformen einsetzen.

Von André Wirsing

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