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Brandenburg/Havel Elbdampfer aus Beton räumt ab
Lokales Brandenburg/Havel Elbdampfer aus Beton räumt ab
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12:53 22.06.2015
Die Studenten der TU Dresden gewannen im Wettbewerb um die B-Note mit ihrem rauchenden Elbdampfer. Quelle: C. Lummert
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Brandenburg an der Havel

Organisiert von der Zement- und Betonindustrie hatten sie die Aufgabe sich in zwei Klassen zu messen. Zum einen stand der sportliche Wettbewerb in selbst gebauten Kanus aus Beton auf dem Programm, zum anderen sollte sie ihre Kreativität und Erfindungskraft in einer offenen Bootsklasse unter Beweis stellen.

In den Rennläufen der Kanupaddler zeigten sich die Teams von der Universität Enschede aus den Niederlanden am erfolgreichsten. Bei den Damen gab es einen Doppelsieg, während sich die Studentinnen von der OTH Regensburg den dritten Platz sicherten. Im Herrenfinale wurde die niederländische Doppelspitze hingegen vom Team aus Regensburg gesprengt, das sich im Fotofinish den zweiten Platz sicherte.

In der offenen Klasse wurde es dann laut und bunt auf dem Wasser und die Zuschauer staunten nicht schlecht über die Konstruktionen aus Beton, die sich da über Wasser hielten. Der erste Platz ging an die Studenten der TU Dresden, die gleich einen ganzen Elbraddampfer mit auf den Beetzsee gebracht hatten. In Matrosenuniformen schipperten sie lässig winkend an der Tribüne vorbei und aus dem Schornstein ihres Schiffes dampfte es gewaltig.

Den zweiten Platz sicherte sich die Fachhochschule Kärnten, die sich bei ihrem Design von Rallyeautos inspirieren ließ. Für die Studenten der BTU Cottbus blieb nur der dritte Platz, obwohl sie gleich eine ganze Postkutsche mit Pferd aufs Wasser des Beetzsees brachten.

Die zehn anderen Teams, die keinen Platz auf dem Siegertreppchen erreichten, ließen sich den Spaß aber nicht verderben. Dunkle Wolken und Regenschauer taten der Stimmung an Land und auf dem Wasser keinen Abbruch, als die Gladiatoren der TU München mit einem Streitwagen vor der Zuschauertribüne paradierten.

Ebenfalls gut gelaunt zeigten sich die Schlümpfe der RWTH Aachen, die ihre schwimmende Insel „Pilshausen“ tauften und sich damit keineswegs einen Schreibfehler geleistet hatten, obwohl sie mit einem leuchtend roten Fliegenpilz in ihrer Mitte über das Wasser schipperten.

Von Christine Lummert

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