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Elbdampfer aus Beton räumt ab

Brandenburg an der Havel: Betonkanu-Regatta auf dem Beetzsee Elbdampfer aus Beton räumt ab

Der Kanusport ist auf der Brandenburger Regattastrecke schon lange zu Hause. Nur sind die Sportler normalerweise mit hochmodernen Booten aus Kunststoff unterwegs. Am Wochenende wagten sich hingegen hunderte Studenten in ganz anderen Gefährten auf den Beetzsee - nämlich in Booten und Kanus aus Beton.

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Die Studenten der TU Dresden gewannen im Wettbewerb um die B-Note mit ihrem rauchenden Elbdampfer.

Quelle: C. Lummert

Brandenburg an der Havel. Organisiert von der Zement- und Betonindustrie hatten sie die Aufgabe sich in zwei Klassen zu messen. Zum einen stand der sportliche Wettbewerb in selbst gebauten Kanus aus Beton auf dem Programm, zum anderen sollte sie ihre Kreativität und Erfindungskraft in einer offenen Bootsklasse unter Beweis stellen.

In den Rennläufen der Kanupaddler zeigten sich die Teams von der Universität Enschede aus den Niederlanden am erfolgreichsten. Bei den Damen gab es einen Doppelsieg, während sich die Studentinnen von der OTH Regensburg den dritten Platz sicherten. Im Herrenfinale wurde die niederländische Doppelspitze hingegen vom Team aus Regensburg gesprengt, das sich im Fotofinish den zweiten Platz sicherte.

Aus Beton gebaute Kanus, die tatsächlich schwimmen können – das klingt im ersten Moment zugegebenermaßen etwas absurd. Am Wochenende trafen sich aber junge Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen am Brandenburger Beetzsee, um genau diesen Beweis anzutreten und die besten und kreativsten Boote zu ermitteln.

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In der offenen Klasse wurde es dann laut und bunt auf dem Wasser und die Zuschauer staunten nicht schlecht über die Konstruktionen aus Beton, die sich da über Wasser hielten. Der erste Platz ging an die Studenten der TU Dresden, die gleich einen ganzen Elbraddampfer mit auf den Beetzsee gebracht hatten. In Matrosenuniformen schipperten sie lässig winkend an der Tribüne vorbei und aus dem Schornstein ihres Schiffes dampfte es gewaltig.

Den zweiten Platz sicherte sich die Fachhochschule Kärnten, die sich bei ihrem Design von Rallyeautos inspirieren ließ. Für die Studenten der BTU Cottbus blieb nur der dritte Platz, obwohl sie gleich eine ganze Postkutsche mit Pferd aufs Wasser des Beetzsees brachten.

Die zehn anderen Teams, die keinen Platz auf dem Siegertreppchen erreichten, ließen sich den Spaß aber nicht verderben. Dunkle Wolken und Regenschauer taten der Stimmung an Land und auf dem Wasser keinen Abbruch, als die Gladiatoren der TU München mit einem Streitwagen vor der Zuschauertribüne paradierten.

Ebenfalls gut gelaunt zeigten sich die Schlümpfe der RWTH Aachen, die ihre schwimmende Insel „Pilshausen“ tauften und sich damit keineswegs einen Schreibfehler geleistet hatten, obwohl sie mit einem leuchtend roten Fliegenpilz in ihrer Mitte über das Wasser schipperten.

Von Christine Lummert

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