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Brandenburg/Havel Elternverein gibt Kita auf
Lokales Brandenburg/Havel Elternverein gibt Kita auf
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00:34 14.08.2015
Die Weseramer Kita braucht ab 2016 einen neuen Träger. Quelle: Foto: MAZ/Archiv
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Weseram

Zwanzig Jahre nach seiner Gründung gibt der gemeinnützige Verein „Kinderland Fantasia“ die Trägerschaft über die Weseramer Kindertagesstätte auf. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber die Rolle als Arbeitgeber und Kita-Träger ist inzwischen so anspruchsvoll geworden, dass sie ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen ist“, sagte der neue Vereinsvorsitzende Steffen Schaale der MAZ auf Nachfrage.

Im Laufe der Jahre wurde es im Verein immer schwieriger die Arbeit auf breite Schultern zu verteilen. Es fehlten Nachrücker für die Besetzung des Vorstandes. Die Eltern der rund 40 Kita-Kinder sind über die Aufgabe des Vereins informiert, eine offizielle Erklärung des Vorstandes soll es auf der kommenden Mitgliederversammlung am 15. September geben.

Von Eltern gegründet

Der gemeinnützige Verein „Kinderland Fantasia“ ist 1995 aus einer Elterninitiative hervorgegangen. Muttis und Vatis kamen mit der Gründung einer Schließung durch die Kommune zuvor

. Die Gemeinde übernimmt seither die Betriebskosten, hilft bei größeren Ausgaben und sorgte für einen Anbau. Die Personalkosten übernimmt zu 83 Prozent der Landkreis. Den Rest muss der Verein finanzieren. Kleinere Reparaturen, Renovierungen und die Pflege des Außengeländes liegen in den Händen des Vereins.

Zehn Arbeitsstunden werden im Jahr von den Eltern gefordert, die mit Abschluss eines Betreuungsvertrages für 30 Euro im Jahr Vereinsmitglieder werden.

Wenn es nach dem Verein geht, soll der Rückzug von „Kinderland Fantasia“ ohne Nachteile für die fünf Erzieherinnen, die Kinder und die Eltern vonstatten gehen. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Träger, der den Kita-Betrieb mit dem vorhandenen Personal und nahtlos fortsetzt. Es existieren bereits vielversprechende Signale“, gibt sich Vereinschef Schaale optimistisch.

In der Kommune sorgt die Entscheidung von „Kinderland Fantasia“ für Stirnrunzeln. „Es ist eine neue Situation entstanden, mit der sich die Gemeindevertretung beschäftigen muss. Für mich als Bürgermeister steht fest, dass die Kita eine Zukunft hat. Sie ist ein wichtiger Standortfaktor für die Gemeinde Roskow. Sollte sich wider Erwarten kein freier Träger finden, wird wohl zunächst die Kommune als Träger einspringen“, meint Gemeindeoberhaupt Ulrich Pleßke.

Die Gemeinde Roskow finanziert die Betriebskosten der Kita, die 1995 an den Verein abgegeben wurde. 2011 übernahm die Kommune ein Drittel der Kosten für einen dringend benötigten Anbau, der mit rund 200 000 Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes finanziert wurde. Während es in den 90er-Jahren mit den Kinderzahlen steil bergab ging, ist die von einer Elterninitiative in Form eines gemeinnützigen Vereins getragene Einrichtung heute an ihre Kapazitätsgrenze angelangt. Bleibender Verdienst von „Kinderland Fantasia“ unter seinem ersten Vorsitzenden Rainer Templin und seinem Nachfolger Ronald Krause ist die Rettung der Weseramer Kita zu einer Zeit, als für die damals noch eigenständige Gemeinde Weseram die Schließung des mit nur sechs bis acht Kindern besetzten Hauses auf der Tagesordnung stand.

Von Frank Bürstenbinder

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