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Brandenburg/Havel Entwarnung am Hauptbahnhof Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Entwarnung am Hauptbahnhof Brandenburg
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14:49 27.02.2017
Der Zug mit dem verdächtigen Gepäckstück wurde auf ein Abstellgleis gebracht. Dort wurde der Koffer geöffnet. Quelle: Meetingpoint
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Brandenburg/H

Aufregung am Brandenburger Hauptbahnhof: Ein herrenloser Hartschalenkoffer, der sich im Nachhinein als harmlos herausstellte, hat am Montagmorgen für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.

Ein Zugbegleiter entdeckte das Gepäckstück um 8.45 Uhr bei seinem Kontrollgang in einem Zug der Linie RE1, der aus Richtung Berlin kam und am Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel endet. Der Zug war daher schon menschenleer.

Einsatzkräfte postieren sich unweit des Zuges. Quelle: Meetingpoint

Kurz nach seiner Einfahrt in Brandenburg an der Havel wurde die Bahn auf ein Abstellgleis geführt. Die Bundespolizei, für die Sicherheit an Bahnhöfen zuständig, forderte den Entschärfungsdienst aus Berlin an, das verdächtige Gepäckstück zu untersuchen. Der Zugverkehr lief weiter.

Nur der betreffende Regionalexpress konnte die Rückfahrt in Richtung Berlin nicht antreten, diese Zugverbindung fiel aus. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um eine Kofferbombe oder ähnliches handeln könnte, bestand einige Stunden lang die Möglichkeit, dass der Hauptbahnhof gesperrt und der Zugverkehr eingestellt würde.

Zugverkehr lief zunächst wie geplant weiter

Doch gegen 12.50 Uhr hatten die Sprengstoffspezialisten der Bundespolizei den Koffer ohne großräumige Sperrungen geöffnet und gaben Entwarnung, wie Behördensprecher Thorsten Peter mitteilt. Der Trolley enthielt keine gefährlichen Gegenstände, sondern neben Dingen des alltäglichen Gebrauchs nur ein Laptop und eine Geburtsurkunde.

Vorab hatten die Beamten abgeklärt, dass niemand im Fundbüro der Bahn nach seinem verlorenen Koffer gefragt hatte.

Im Fundbüro hat niemand nach seinem Koffer gesucht

Die Bundespolizei hatte den Regionalverkehr der Linie RB 51 zwischen Brandenburg an der Havel und Rathenow wegen des Einsatzes zwischen 12.20 und 12.53 Uhr unterbrochen. Auf der RE-1-Strecke zwischen Brandenburg und Berlin durften zwischen 12.41 und 12.49 Uhr keine Züge passieren, was aber ohnehin laut Fahrplan in diesen Minuten nicht vorgesehen ist.

Polizeisprecher Thorsten Peters erinnert noch einmal alle Fahrgäste daran, auf ihr Reisegepäck acht zu geben. Denn der Aufwand eines solchen Einsatzes sei sehr hoch. Denn währenddessen würden zeitgleich mehrere Streifenwagen und der Entschärferdienst gebunden.

In einem vergleichbaren Fall am 18. Oktober 2016 ebenfalls am Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel hatte die Bundespolizei über mehrere Stunden eine weiträumige Sperrung der Bahngleise angeordnet und auch die Bundesstraße 1 zeitweise sperren lassen. Auch damals erwies sich der Inhalt des herrenlosen Gepäckstücks als harmlos.

Von Philip Rißling und Jürgen Lauterbach

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