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Brandenburg/Havel Erardo Rautenberg (SPD) im MAZ-Wahltest
Lokales Brandenburg/Havel Erardo Rautenberg (SPD) im MAZ-Wahltest
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09:10 19.09.2017
Erardo Rautenberg (SPD) hat Spaß mit seinem Papagei und erträgt Donald Trump nur mit Humor. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Auf der Zielgeraden der Bundestagswahl am kommenden Sonntag haben wir Erardo Rautenberg (64), SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 60, um Antworten auf einen Fragebogen gebeten, der an das berühmte Merkbuch der Bekenntnisse des französischen Schriftstellers Marcel Proust angelehnt ist. Den gleichen Frage- und Antwortbogen werden wir von den Direktkandidaten der Parteien veröffentlichen, die bei allen vorherigen Wahlen zweistellige Ergebnisse erreicht haben.

MAZ: Was an Ihnen ist typisch Brandenburg, was typisch deutsch?

Erardo Rautenberg: Ich werfe auch zu unpassenden Gelegenheiten gern den Grill an und neige auch dann zur Perfektion, wenn es darauf eigentlich nicht ankommt.

Welches Land reizt Sie mehr: die USA oder China?

USA.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?

Gerechtigkeit.

Warum sind Sie Politiker geworden bzw. wollen es werden?

Weil ich meine, dass meine Berufserfahrung im Bundestag von Nutzen sein könnte.

Welche Jugendsünde haben Sie einst begangen?

Da fällt einem Generalstaatsanwalt natürlich überhaupt nichts ein (Smiley).

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Wer oder was bereitet Ihnen Angst?

Der Nationalismus der Rechtsextremen und Rechtspopulisten, der Deutschland noch nie gut getan hat.

Wer oder was macht Ihnen Mut?

Das Plakat „Bunt statt Grauland”, auf das sich die Jugendorganisationen der demokratischen brandenburgischen Parteien im Rahmen der Aktion „Schöner leben ohne Nazis” geeinigt haben.

Wen oder was ertragen Sie nur mit Humor?

Donald Trump.

Was empfinden Sie, wenn Sie die deutsche Nationalhymne hören?

Zufriedenheit, dass der Traum der revolutionären Demokraten des 19. Jahrhunderts sich am 3. Oktober 1990 erfüllt hat: Ein geeintes Deutschland als Teil eines geeinten Europas.

Wohin zurück soll Sie die Zeitmaschine führen?

Kein Bedarf!

Sie erwachen aus einem 100-jährigen Schlaf. Wonach fragen Sie?

Gibt es immer noch Schallplatten?

Aus welchem Grund könnten Sie Deutschland den Rücken kehren?

Wenn ein Mensch wie Alexander Gauland oder Björn Höcke Bundeskanzler werden würde.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„1001 Alben. Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist.” Die meisten habe ich allerdings schon gehört.

Was haben Sie noch nie gekauft?

Ein nagelneues Auto.

Wie viel mehr als jetzt würden Sie verdienen, wenn Sie in den Bundestag einziehen sollten?

Das weiß ich nicht. Die Abgeordnetenentschädigung orientiert sich aber an der Besoldung der obersten Richter und Staatsanwälte und das ist meine derzeitige Besoldungsgruppe.

Welche Schulnote würden Sie sich selbst im Singen geben?

Mangelhaft.

Sie dürfen 50 000 Euro spenden — wer bekommt das Geld?

Die Hinterbliebenen der im Einsatz tödlich verunglückten Lehniner Feuerwehrleute, für die meine Frau und ich bereits gespendet haben.

Welche Eigenschaften oder Fähigkeiten von Angela Merkel, Martin Schulz und Sahra Wagenknecht besäßen Sie gern?

Politische Professionalität.

Welche Partei passt am besten zu mir?

32 von 33 Parteien haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Jetzt sind Sie an der Reihe: Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien.

» Wahl-O-Mat

Welche drei Nicht-Politiker hätten Sie gern als Telefon-Joker?

Ich brauche keinen Telefonjoker.

Was sollte Deutschland haben, was das Land noch nicht hat?

Einen jährlichen Feiertag am letzten Sonntag im Mai in Erinnerung an das Hambacher Fest von 1832, an dem mit polnischen und französischen Gästen der Geburtstag der deutschen Demokratie gefeiert wird.

Was möchten Sie Ihren Wählern in vier Jahren als Ihren politischen Erfolg im Deutschen Bundestag vorzeigen?

Alles mir Mögliche für meinen Wahlkreis erreicht und meine auf meiner Internetseite (http://www.erardo-rautenberg.de/) formulierten speziellen Wahlthemen zielstrebig verfolgt zu haben.

Von Jürgen Lauterbach

Bettina Sommerlatte-Hennig will mittendrin sein. Die Bundestagskandidatin der Freien Wähler im Wahlkreis 60 ist Wirtschaftsfachwirtin und betreut als Geschäftsführerin der Märkischen Finanz Haus UG betreut in Berlin und Brandenburg etwa 3000 Kunden. „Ich kenne die Menschen und ihre Sorgen“, sagt die waschechte Brandenburgerin.

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