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Erlebach gibt seiner Partei eine Abfuhr

Kommunaler Kitabau Erlebach gibt seiner Partei eine Abfuhr

Zwei wichtige Themen haben die Brandenburger Linken noch auf der Agenda, die sie abarbeiten wollen, solange sie von der CDU noch in der Rathauskooperation geduldet werden, auch wenn die CDU nicht mehr mit ihrer Unterstützung in der SVV rechnen darf. Doch in beiden Angelegenheiten werden die Linken wohl scheitern.

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Wolfgang Erlebach

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg/H. Zwei wichtige Themen haben die Brandenburger Linken noch auf der Agenda, die sie abarbeiten wollen, solange sie von der CDU noch in der Rathauskooperation geduldet werden, auch wenn die CDU nicht mehr mit ihrer Unterstützung in der SVV rechnen darf.

Zum einen den Rückkauf von Gesellschafteranteilen kommunaler Unternehmen, die in den Vorjahren an Private gingen. Und zum Anderen: Die Betreibung von Kindertagesstätten durch die öffentliche Hand. Von letzterem können sich die Linken nun schon mal verabschieden.

Sie hatten vorgeschlagen, die neu zu errichtende Kita in der Bauhofstraße solle in eine kommunale Trägerschaft gegeben werden.

Ihr linker Beigeordneter Wolfgang Erlebach hat seinen Genossen jetzt mitgeteilt: „Sowohl die Kita in der Bauhofstraße als auch die in der Hausmannstraße sollen in freie Trägerschaft überführt werden.“

Im Übrigen gäbe es bereits Interessenbekundungen zum Betreiben zweier Innenstadtkitas, beispielsweise vom SOS Kinderdorf, dem Landessportbund und dem IB. 18 pädagogische Fachkräfte würden allein für die Kita in der Bauhofstraße benötigt, dafür habe die Verwaltung gar kein Personal. Gleichzeitig sei es den freien Trägern immer gelungen, das notwendige pädagogische Personal vorzuhalten, schreibt Erlebach.

Auch wenn die stadteigene Wobra die Kita baue: Einfluss auf die Ausstattung nehme die Verwaltung der Stadt nicht. Beim Innenausbau und der Gestaltung der Kita werden ebenso wie in Fragen der Ausstattung „in Absprache mit dem zukünftigen Träger entschieden.“

Von der Idee, dass sich das ändern könnte, weil die Träger das Interesse verlieren, sollten sich die Linken ebenso verabschieden. Erlebach: „Kein Träger hat signalisiert, den Betrieb seiner Einrichtungen aufzugeben. Im Gegenteil!“

Von Benno Rougk

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