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Erst die Kinder, dann die Autofahrer

Investitionen in Brandenburg/H. Erst die Kinder, dann die Autofahrer

2016 sollte das Jahr des Erholens und des Neuplanens werden, nachdem die Stadt in den vergangenen fünf Jahren mehr als 40 Millionen Euro in ihre Infrastruktur gesteckt hat, unter anderem um das Großereignis Bundesgartenschau vorzubereiten. Doch allein in die Bezirke der Kernstadt investiert die Kommune in diesem Jahr mehr als 5,5 Millionen Euro.

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Die Kita Mittendrin bekommt 2016 fast eine Million Euro.

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg/H. Mehr als 5,5 Millionen Euro investiert die Stadt in diesem Jahr in den Stadtteilen der Kernstadt. Und dies, obwohl das Nach-Buga-Jahr angekündigt war zum Innehalten und Neu-Planen.

Die MAZ startet heute mit ihrer Serie „Zu Hause in ...“, bei der sie sich den einzelnen Stadtteilen widmet, dort tauchen auch einige der städtischen Investitionsprojekte wieder auf, die aus ganz unterschiedlichen Töpfen finanziert werden – aus dem Investitionsplan, aus dem Fonds für Straßenunterhaltung, aus dem Etat des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements GLM, aus Fördermitteln von EU, Bund und Land.

Der größte Einzelposten im Plan von Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) sind die 930 000 Euro für das komplette Sanieren der Kita „Mittendrin“ in der Schleusenerstraße – das Vorhaben zieht sich über drei Jahre hin, in den beiden Folgejahren werden beinahe ebenso hohe Beträge gebraucht.

Investitionen nach Stadtteilen

In die Altstadt werden 663 000 Euro in diesem Jahr gesteckt.

In die Neustadt fließen 1,6 Millionen.

Der Dom bekommt 90 000 Euro ab.

In Nord werden rund 930 000 Euro investiert.

In den Stadtteil Hohenstücken fließen 2016 allein 1,68 Millionen Euro.

Auf dem Görden sind 235 000 Euro zum Investieren da.

In die Walzwerksiedlung/Klingenberg/Quenz fließen 160 000 Euro.

Eigene Scholle/Wilhelmsdorf bekommen 185 000 Euro.

800 000 Euro sind aufzuwenden für das Wiedereinrichten des Schulbetriebs in der Grundschule Kleine Gartenstraße, neben dem Umbau muss das Haus auch komplett neu eingerichtet werden. 300000 flossen in das Sanieren der Sporthalle Vereinsstraße, weitere 205 000 Euro ins Fertigstellen der Außenanlagen für die Nicolaischule in ihren neuen Quartier ebenfalls an der Vereinsstraße. 100 000 Euro kostete das Sanieren des Schulhofes an der Frederic-Joliot-Curie-Grundschule in der Großen Münzenstraße – das Projekt ist gerade beendet. Auch mit relativ kleinen Investitionen lassen sich die Bedingungen an den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche verbessern. So sind 60 000 Euro eingesetzt, um Flure und Treppen am von-Saldern-Gymnasium zu verschönern, an der Fontane-Grundschule wurden Treppen instandgesetzt und Fenster ausgetauscht für insgesamt 40 000 Euro. Am Naturkindergarten in Nord wurden Schall- und Sonnenschutz für insgesamt 80 000 Euro verbessert.

Zweiter großer Schwerpunkt bei den Investitionen bleiben die Straßen: 600 000 Euro werden gerade beim Sanieren des Knotens Willi-Sänger-/Werner-Seelenbinder-/Sprengelstraße verbaut, auf dem Görden werden derzeit insgesamt 235 000 Euro eingesetzt zum Verbessern der Fahrbahnen von Anton-Saefkow-Allee und Max-Josef-Metzger-Straße. 550 000 Euro stehen noch zur Verfügung für das weitere Rekonstruieren der Rathenower Landstraße.

Von André Wirsing

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