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Brandenburg/Havel Es gibt erste Interessenten für die Alte Brennerei
Lokales Brandenburg/Havel Es gibt erste Interessenten für die Alte Brennerei
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16:33 22.02.2018
Wer kauft die „Alte Brennerei“ in Golzow? Noch hält sich das Amt Brück mit Namen zurück. Offensichtlich gibt es Interessenten. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Golzow

Für die zum Verkauf stehende „Alte Brennerei“ an der Belziger Straße (B 102) gibt es erste Interessenten. Namen werden noch nicht öffentlich gehandelt. Doch bestätigte Kämmerin Melitta Boese vom Amt Brück, dass in der Verwaltung verschiedene Angebote in der Prüfung sind.

„Ich würde mich für Golzow freuen, wenn es mit einer Veräußerung im Sinne der Gemeinde klappt. Für Details ist es aber zu früh“, sagte die Leiterin der Finanzverwaltung der MAZ. Golzow erhofft sich von einem Verkauf der historischen Immobilie eine Einnahme im sechsstelligen Bereich.

Gutachter schätzt Wert auf knapp eine halbe Million

Ein Gutachter bewertete das fast verwaiste Objekt an der Plane mit 487 000 Euro. Ob sich diese Preisvorstellung durchsetzen kann, werden die nächsten Gespräche zeigen.

Unabhängig vom Verkaufsgeschehen um die kommunale Immobilie, will Golzow in Nachbarschaft der „Alten Brennerei“ zwei oder drei Caravanstellplätze einrichten. Und zwar in dem Bereich an der Straße, wo sich bereits Parkplätze befinden.

„Die Fläche ist zentral gelegen. Wasser, Abwasser und Strom sind vorhanden“, warb Christian Köppel (Fraktion Feuerwehr) in dieser Woche auf der Sitzung des Bauausschusses für die Idee.

Immer mehr Caravanurlauber

Golzow und andere Gemeinden im Amt Brück reagieren mit ihren Vorschlägen auf die wachsende Nachfrage nach Parkflächen für Caravanurlauber. Wie im benachbarten Lehnin, wo im Bereich des Rosenparks Stellplätze für Wohnmobile ausgewiesen wurden, ist auch in Golzow die Installation von Münzautomaten vorgesehen.

Haushaltsmittel für die Aufrüstungs der touristischen Infrastruktur sind für 2018 eingestellt. Nun soll das Amt Brück die Realisierung des Vorschlages prüfen und eine Umsetzung vorantreiben. Im Bauausschuss wurde eine Reihe weiterer Vorhaben besprochen.

Der Straßenausbau zwischen Grüneiche und Golzow gehört zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten, ist aber abhängig von Fördermitteln. Quelle: Frank Bürstenbinder

So soll in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Landwirtschaftsbetrieben mehr für den Erhalt der ländlichen Wege getan werden. „Das hilft den Betrieben und unseren Kindern, die auch in Zukunft mit Fahrrädern rund um Golzow unterwegs sein wollen“, sagte Bauausschussvorsitzender Wolfgang Neumann.

Fördermittelanträge zum Ausbau sind eine Möglichkeit, um Wege auf Vordermann zu bringen. „Andererseits wollen wir uns auf eine Achse im Ort verständigen, wo zur Erntezeit Fahrzeuge unterwegs sind. Und diese Achse muss dann auch gepflegt werden“, so Neumann.

Innerorts muss andere Lösung her

Zum lange gewünschten Ausbau der Verbindungsstraße nach Grüneiche soll es Anfang April eine Informationsveranstaltung geben. Fördermittelanträge sind gestellt, die Genehmigungsplanung ist fertig, die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange werden noch erwartet.

Die 5,50 Meter breite Fahrbahn wird nur bis zum Ortseingang Grüneiche führen. „Innerorts müssen wir später wegen der hohen Anwohnerbeteiligung eine andere Lösung finden“, sagte Ausschussvorsitzender Neumann.

Mit dem Umbau des Flachbaus an der Schule zu einem Bürgerhaus soll am 1. Juli begonnen werden – parallel mit dem Start für den 2. Bauabschnitt zur Schulsanierung. Im Jahr 2019 soll die Schule einen neuen Trinkwasseranschluss erhalten, um den neuen Anforderungen der Trinkwasserverordnung gerecht zu werden. Noch 2018 soll eine Tiefbaufirma den Auftrag für eine Trassenortung bekommen.

Von Frank Bürstenbinder

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