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Brandenburg/Havel Fitness unter freiem Himmel: Neue Sportinsel in der Hammerstraße
Lokales Brandenburg/Havel Fitness unter freiem Himmel: Neue Sportinsel in der Hammerstraße
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18:07 23.01.2019
Zur Eröffnung der neuen Sportinsel an der Hammerstraße wurden die Fitnessgeräte ausprobiert. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Wer noch an seinen guten und vor allem sportlichen Vorsätzen für das neue Jahr festhält, kann sich jetzt an der ersten Sportinsel der Stadt Brandenburg austoben. Neben der Turnhalle in der Hammerstraße warten vier verschiedene Sportgeräte auf Fitness-Fans und normale Freizeit-Sportler.

Mit Klimmzügen an der Reckstange, Liegestütz oder Handstand auf einem niedrigen Parallelbarren sind die großen Klassiker aus dem Sportunterricht ohne weiteres möglich. Ganz große Kraftsport-Kunst lässt sich an der Pole-Stange trainieren.

Nur von der eigenen Armkraft gehalten, als menschliche Fahne parallel zum Boden lässig im Wind zu hängen, ist aber eher etwas für Experten. „Nutzen kann die Geräte jeder, der ein bisschen für seine Fitness tun möchte und die Übungen auf seine persönlichen Fähigkeiten zuschneiden“ sagt Sebastian Bradke, der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Brandenburg (SBB).

Der Stadtsportbund Brandenburg will im Rahmen des Projekts „Havel Parcour“ eine ganze Inselkette mit Fitnessgeräten im Stadtgebiet entwickeln. Der Anfang wurde jetzt in der Hammerstraße gemacht.

 

Zusammen mit Oberbürgermeister Steffen Scheller und dem SBB-Vorsitzenden Werner Jumpertz gab Bradke die Sportinsel frei. Die Idee zum Installieren der kleinen Freizeitanlage kam vom Stadtsportbund. „Die Nachfrage nach solchen frei zugänglichen Geräten ist groß“, stellte Bradke bei einer kleinen Umfrage unter den Brandenburger Sportlern fest.

Knapp 20.000 Euro investiert

Innerhalb eines Jahres konnte die lang erwartete Idee jetzt umgesetzt werden. Knapp 20.000 Euro wurden die in Anschaffung und den Aufbau der Geräte investiert.

„Große Unterstützer haben wir bei der Brandenburger Sparkassen-Stiftung und den Wirtschaftsjunioren der Stadt gefunden“, sagt Werner Jumpertz. Dazu haben sich noch zahlreiche private Spender beteiligt. Um die Pflege und Wartung der Sportgeräte wird sich künftig die Stadt kümmern, kündigte Steffen Scheller an.

Ein Havel-Parcours soll entstehen

„Wir sprechen hier bewusst von der Einweihung der ersten Sportinsel in der Stadt, denn es sollen im Rahmen des Projekts Havel-Parcours weitere folgen“, kündigt Jumpertz an. Packhof, Salzhofufer und Marienberg sind als Standorte angedacht. Bei der Gestaltung künftiger Inseln soll der Fokus auch auf speziellen Geräten für Kinder und Senioren liegen.

Der Brandenburger Kampfsport-Experte Sebastian Kopke alias Satu ist von der ersten Sportinsel begeistert. „Die ist wie Goldstaub, denn die Geräte kann jeder nutzen und das vor allem kostenlos.“

Von Christine Lummert

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