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Erster Langstreckentest mit dem E-Auto

Advertorial Erster Langstreckentest mit dem E-Auto

Der Test des neuen E-Golfs ging am Muttertag in den ersten Härtetest: Der große Sonntagsausflug in das Karl-Liebknecht-Stadion nach Potsdam stand an. Für die Kinderdorf-Mutter Steffi Arndt war es die erste Fahrt mit einem Elektroauto. Ob sie es aus Brandenburg an der Havel nach Potsdam und zurück geschafft hat?

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Für Kinderdorf-Mutter Steffi Arndt, den 14-jährigen Dennis und die 16-jährige Sylvia war es die erste Elektroautofahrt ihres Lebens.

Quelle: Fotos: Melanie Höhn

Brandenburg/Havel. Es war die erste große Überlandfahrt des SOS-Kinderdorfs Brandenburg an der Havel mit dem nagelneuen E-Golf – der Sonntagsausflug nach Potsdam. Die Frauenmannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam trat gegen die Damen des FC Bayern München an. Der 14-jährige Dennis und die 16-jährige Sylvia aus dem Kinderdorf freuten sich schon lange auf das Fußballspiel im Karl-Liebknecht-Stadion. Für die Jugendlichen war es das erste Mal, dass sie ein solches Event live erleben durften. Und es gab eine weitere Premiere: Beide saßen zum ersten Mal in einem Elektroauto. Eintrittskarten und Essensgutscheine für das Spiel sowie Fanschals wurden dem SOS-Kinderdorf vom FC Bayern München im Rahmen der Aktion „Wir stärken Kinder“ gespendet.

Die Pädagogin Steffi Arndt hatte eigentlich ihren freien Tag, nahm sich aber extra Zeit für diese Tour. Schon seit 21 Jahren ist sie Kinderdorf-Mutter und macht diesen Beruf mit Leib und Seele, wie sie sagt. Immer drei Wochen lang lebt sie mit sechs Kindern zusammen in einem Haus auf dem Gelände. Schon morgens umarmten Sylvia und Dennis die 50-Jährige zum Muttertag.

Steffi Arndt bei der Einweisung durch Enrico Kozik

Steffi Arndt bei der Einweisung durch Enrico Kozik.

Quelle: Melanie Höhn

Normalerweise kennt Steffi Arndt die Abläufe ihrer Ausflüge genau und weiß, was auf sie zukommt. Doch an diesem Tag ist sie ein wenig aufgeregt: Auch sie sitzt zum ersten Mal in einem Elektroauto. Von Kinderdorf-Vater Enrico Kozik wurde sie in die Funktionen des Fahrzeuges eingewiesen. Einige Fragen zu der neuen Technik wollte sie erst einmal klären – dabei lernt sie, dass das Auto kein Hybrid ist: „Zuerst dachte ich, das Auto schaltet automatisch in den Benzin-Modus um, sobald der Strom alle ist.“ Doch nun realisiert Steffi Arndt, dass sie mit ihrer Rest-Reichweite gut haushalten und die Aufladeoptionen immer im Blick haben muss. „In meinem Alltag als Kinderdorf-Mutter fahre ich oft mit dem Auto, bringe die Kinder zur Schule und muss manchmal Einkäufe für fast zehn Leute erledigen. Ein gut funktionierendes Fahrzeug ist dabei einfach unersetzlich“, sagt sie, während sie die mit Proviant und Regenjacken gefüllten Rucksäcke in den Kofferraum des E-Golfs legt. Froh ist sie darüber, dass das Auto geräumig ist. Beim Betrachten der Front stellt sie fest, dass der E-Golf eine Einparkhilfe hat: „Das kommt mir vor allem in der Stadt sehr entgegen.“

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Die MAZ macht im Rahmen des großen E-Auto-Tests den großen Familientest. Wie alltagstauglich ist ein Elektro-Auto für Familien? Wir haben dazu unsere Leser gefragt, ob sie sich ein E-Auto als Familienwagen anschaffen würden. Hier sind ihre Antworten.

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„Es ist so leise hier drin“

Trotzdem kreist in ihrem Kopf noch immer die Frage, ob sie es mit dem E-Golf an diesem Tag ohne Aufladen wieder zurück nach Brandenburg an der Havel schafft. Die Zeichen stehen gut: Enrico Kozik lud das Fahrzeug über Nacht auf, so dass ihr jetzt im normalen Modus eine Reichweite von 276 Kilometern zur Verfügung steht. „Das ist auf jeden Fall genug, um es ohne Bedenken hin und zurück zu schaffen“, bemerkt sie beim Anfahren. Das eingebaute Navigationssystem zeigt 48,4 Kilometer bis in die Potsdamer Karl-Liebknecht-Straße an. Da sie die Autobahn aufgrund der Baustelle bei Michendorf vermeiden will, wählt Steffi Arndt die Strecke über die Bundesstraße 1. Als der E-Golf losrollt, ist sie zunächst verunsichert, ob das Auto auch wirklich an ist. „Es ist so leise hier drin“, sagt sie und steuert das Gefährt aus dem Innenhof. „Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, es fährt sich aber sehr ruhig.“ Die Automatik des E-Golfs ist keine große Umstellung für die Kinderdorf-Mutter, privat ist sie bereits mit einer solchen Technologie vertraut. Mehrmals vergewissert sie sich, ob Sylvia und Dennis sich in dem E-Golf wohlfühlen. „Es ist leise und angenehm hier drin zu sitzen“, bemerkt der 14-jährige Dennis, der ein großer Fan des FC Bayern München ist.

„Das Auto hat Potenzial“, sagt Steffi Arndt (rechts)

„Das Auto hat Potenzial“, sagt Steffi Arndt (rechts).

Quelle: Melanie Höhn

Die weitere Fahrt über die  B 1 verläuft problemlos und die drei erreichten das Karl-Liebknecht-Stadion rechtzeitig gegen 13.30 Uhr. Nach dem Parken laufen sie aufgeregt in Richtung Stadion und freuen sich am Ende, dass der FC Bayern München das Spiel gegen Turbine Potsdam 4:0 gewinnt. Auch die Rückfahrt mit dem E-Auto ist kein Problem: Nach einer Essenspause klappt alles wie geplant und sie erreichen am frühen Abend das SOS- Kinderdorf. Das erste Fazit von Kinderdorf-Mutter Steffi Arndt: „Das Auto hat Potenzial. Ich bin gespannt, ob es im Lauf der Woche weiterhin problemlos läuft.“

Die MAZ begleitet elf Fahrer des SOS-Kinderdorfs mit dem E-Auto. Auf unserer Themenseite finden Sie alle Texte und Videos zu unserem E-Autotest.

Von Melanie Höhn

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