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Brandenburg/Havel Es geht wieder los: MAZ-Schulreporter startet
Lokales Brandenburg/Havel Es geht wieder los: MAZ-Schulreporter startet
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18:07 01.11.2016
Auch die Schüler der 7 c des Von-Saldern-Gymnasiums in Brandenburg erhalten jetzt vier Wochen lang jeden Tag die MAZ. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Das diesjährige pädagogisch und redaktionell begleitete MAZ-Schulreporter-Projekt 2.0 ist am Dienstag gestartet. 1395 Kinder und Jugendliche weiterführender Schulen werden einen ganzen Monat lang jeden Tag die Märkische Allgemeine druckfrisch auf ihre Schulpulte erhalten. Noch im Morgengrauen werden dazu die Zeitungen aus dem Potsdamer Druckhaus des Verlages zu ihren Schulen geliefert. Die Schüler verteilen zu Beginn der ersten Stunde die Ausgaben und jeder darf seine MAZ dann natürlich auch nach Unterrichtsschluss mit nach Hause nehmen und die Artikel dort im Schaukelstuhl oder bequem auf dem Bett weiter lesen.

MAZ-Schulreporter ist ein seit vielen Jahren erfolgreiches Projekt an Bildungseinrichtungen. Quelle: MAZ

Ziel ist es, die Lesekompetenz der Jungen und Mädchen zu steigern und über den Lesestoff der Zeitung wichtige Zusammenhänge gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Grundlagen zu vermitteln.

260 Jungen und Mädchen aus der Region Brandenburg

Allein aus der Region um Brandenburg an der Havel sind gut 260 Jungen und Mädchen aus elf Schulklassen dabei. Zu ihnen zählen 28 Schüler der Klasse 8 a des Von-Saldern-Gymnasiums ebenso wie die 23 Schüler der 7 c. Mit dabei sind auch Klassen aus Kloster Lehnin und von der Oberschule Brandenburg Nord. Im Westhavelland erfahren 278 Schüler jeden Tag im Unterricht anhand ihrer täglichen MAZ-Ausgabe, was es in der Welt und in ihrer Region an spannenden Entwicklungen und Neuigkeiten gibt. Das ist praktischer Anschauungsunterricht, um zu erfahren, wie Kommunalpolitik in ihren Heimatregionen, aber auch die große Weltpolitik funktionieren. Im Fläming liefert die MAZ 75 Ausgaben an die Schulreporter aus. Im östlichen Havelland gehört jetzt für 105 Sieben- bis Zehntklässler die MAZ zum täglichen Unterrichtsstoff. 23 Schulen beteiligen sich insgesamt am MAZ-Schulreporter 2.0.

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern – im Bereich der Brandenburger Lokalausgabe sind das die Stadtwerke Brandenburg und in der Landeshauptstadt der Mediastore, die Biosphäre und die Stadtwerke Potsdam – ergänzt und bereichert die MAZ den Unterrichtsstoff um die Nachrichtenwelt der Medien und Spannendes über Klimawandel. Die Stadtwerke Brandenburg zeigen den Schülern bei eigens für sie organisierten Führungen, wie ein Elektrofahrrad, aber auch ein Heizwerk funktionieren. Auch das MAZ-Druckhaus in Potsdam können die Kinder und Jugendlichen besichtigen.

Die Nachwuchsreporter jagen spannende Geschichten

Die jungen Leser werden aber auch selbst aktiv und sich als Nachwuchsreporter auf die Jagd nach spannenden Geschichten machen. So lernen sie selbst am besten, wie sie die richtigen Fachleute und Ansprechpartner für eine Nachricht finden und wie die News schließlich per Laptop oder Kugelschreiber zu schreiben ist.

In diesem Jahr bieten wir den Schülern erstmals die Möglichkeit, dass ihre sorgfältig recherchierten Beiträge aller Form auch online erscheinen können. Wie umweltfreundlich ist unsere Schule, was mache ich in meiner Freizeit, sind zwei der Themen, mit denen sich die jungen Reporter beschäftigen können. Auch eine Krimihandlung soll von den teilnehmenden Schülern zu Ende erzählt werden. Den Beginn hat MAZ-Redakteurin Marion Kaufmann verfasst. Alle Kurzkrimis stehen zum Ende des Projektes in vier Wochen zum Voting online. Hochwillkommen sind auch Fotoreportagen.

Redaktionsbesuch an den Schulen

MAZ-Redakteure besuchen die Klassen und beantworten Fragen der Schüler, etwa, wie eine Nachricht in die Zeitung kommt, was in der Mittagskonferenz einer Redaktion alles besprochen wird, wie Online-Journalismus die Medienwelt verändert hat und welche Voraussetzungen nötig sind, um den Beruf eines Redakteurs zu ergreifen. Die Kreisgebietsreform oder Polizeinachrichten werden vielleicht dabei ebenso thematisiert wie die Wahl am 8. November, wer ins Weiße Haus in Washington einzieht.

Von Marion von Imhoff

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