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Brandenburg/Havel Es maerkert beim VBBr
Lokales Brandenburg/Havel Es maerkert beim VBBr
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16:58 02.09.2016
Gemeinsamer Start von Maerker und VBBr: Ortwin Böckmann, Tino Rohloff und Jörg Vogler (von links). Quelle: André Wirsing
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Brandenburg/H

Dreckige Haltestellen, zerbrochene Bierflaschen, kaputte Sitzbänke, beschmierte Fahrplanaushänge – die Verkehrsbetriebe VBBr wollen den schnelleren Draht zu ihren Kunden, um auch rechtzeitiger auf Hinweise reagieren zu können. Deshalb haben sie sich nun als Unterstützer dem zentralen Online-Dienstleistungsportal des Landes „Maerker“ angeschlossen.

„Das Portal ist eigentlich für Infrastruktur-Hinweise an die Kommunen gebildet worden. Doch gibt es auch Hinweise zu Schlaglöchern auf Landesstraßen oder zu Müll im Wald. Dafür sind die Kommunen nicht zuständig, sondern der Landesbetrieb Straßenwesen und die Forstverwaltung. Deshalb brauchen wir auch die Mitarbeit dieser Behörden oder der Verkehrsunternehmen, wenn es beispielsweise um Haltestellen geht“, sagt Ortwin Böckmann. Er ist bei der Landesregierung für die E-Government-Projekte zuständig, also Dienstleistungen der öffentlichen Hand, welche über das Internet oder soziale Medien abgewickelt werden. Böckmann freut sich, dass mit den VBBr das dritte Verkehrsunternehmen nach Deutscher Bahn AG und Regionaler Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald sich aktiv beteiligt.

580 Hinweise

Der „Märker“ ist seit 2009 eine landesweite Plattform im Internet, auf der Bürger Hinweise zur Infrastruktur geben können – gefährliche Schlaglöcher, wilde Müllablagerungen, unnötige Behinderungen.

Inzwischen beteiligen sich 88 von 200 Kommunen im Land daran.

Mittlerweile wurden landesweit schon 53 143 Hinweise an die Kommunen gegeben.

In der Stadt Brandenburg sind es in knapp zwei Jahren bereits 580 Hinweise seit Oktober 2014.

„Wir sehen das Maerker-Portal als ideale Schnittstelle zu unseren Kunden“, sagt VBBr-Chef Jörg Vogler, „und suchen in Gesprächen mit dem Land und anderen Kommunen nach Lösungen, um mehr Kategorien wie beispielsweise Fahrplantreue und Pünktlichkeit unterzubringen, weil wir uns auch daran messen lassen wollen.“

Praktisch gibt es zwei Wege für die VBBr-Kunden, um zur Plattform zu gelangen: Sie können die App aufs Smartphone oder Tablet laden, müssen dort nur entsprechend ihren Hinweis eingeben. Über GPS wird sogar der genaue Standort ermittelt, da muss nur kurz der Sachverhalt geschildert werden. Wer klassisch übers Internet von zu Hause aus zur Plattform gehen will, kann auf der Verkehrsbetriebe-Seite www.vbbr.de/maerker beziehungsweise übers Landesportal www.maerker.brandenburg.de sich einloggen und seinen Hinweis schildern. Dieser geht bei dem Administrator der Stadt Tino Rohloff ein und wird von ihm verteilt – also alles im Zusammenhang mit den VBBr auch dahin. Der Nutzer sieht den Hinweis, bekommt eine kurze Rückmeldung. Dazu ist ein Ampelsystem geschaltet – je nach Bearbeitungsstand. Erst wenn alles abgearbeitet ist, wird im Maerkerportal eine abschließende Nachricht veröffentlicht – und die Ampel schaltet auf Grün.

Böckmann und Rohloff bestätigen beide, dass es kaum Falschmeldungen von Nutzern gebe oder Missbrauch der Plattform durch „Dauer-Beschwerdehansel“.

Von André Wirsing

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