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Brandenburg/Havel Krauses Fest
Lokales Brandenburg/Havel Krauses Fest
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06:37 19.08.2014
Quelle: J. Lauterbach
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Brandenburg an der Havel

„Zwei Weltneuheiten“ präsentierte Günther Krause (60) am Samstagabend auf seinem Sommerfest in Kirchmöser vor 170 Gästen aus 17 Ländern. In beiden Fällen geht es um umwelt- und energietechnische Entwicklungsprojekte von Geschäftspartnern aus Deutschland.

Außerdem schickte der Unternehmensberater und frühere Bundesminister Models auf den Laufsteg, der zur Feier des Tages auf seinem Firmengrundstück nahe dem Seegarten aufgebaut war.
Günther Krause, 1990 einer der Väter der deutschen Einheit, ist seit neun Jahren Chef der Gesellschaft Information Beratung Projektentwicklung (IBP) und hat seit dem vergangenen Jahr seinen Firmen- und Wohnsitz in Kirchmöser.

Geschäftspartner, Politiker, Funktionäre und Freunde feiern einmal im Jahr

In seinem Garten feiert er seit acht Jahren stets im August ein Fest, zu dem er Geschäftspartner, Politiker, Funktionäre und Freunde aus vielen Ländern lädt.
An dem gesellschaftlichen Ereignis, dem vermutlich größten privat organisierten in Kirchmöser, will der Professor auch in Zukunft festhalten. Stets bemüht Krause sich, seinen Gästen vielversprechende Projekte vorzustellen, ehe er zum Büfett und zum Tanz bittet.

Die erste von Krause vorgestellte „Weltneuheit“ betrifft eine Gummiabfallrecycling-Fabrik, die zurzeit in Halle an der Saale aufgebaut wird. Statt Altreifen zu deponieren oder zu verbrennen wird die Idee verfolgt, die Rohstoffe aus dem Gummi preiswert und effizient zurückzugewinnen.

Technik-Förderung

Das Unternehmen IBP berät andere Firmen, besonders wenn es darum geht, technologische Ideen bis zur Produktionsreife zu fördern und zu begleiten und das Osteuropageschäft deutscher Firmen zu entwickeln.
Günther Krause, von Hause aus Bauingenieur, war Anfang der 90er Jahre Bundesverkehrsminister. Starke Kontakte hat er nach Osteuropa.
In der alten Klinik am Seegarten wollte Krause ein „Ausbildungszentrum Europa“ aufbauen. Doch die Stadtverwaltung gab ihm einen Korb, weil sie Klinik und Klubhaus der Eisenbahner touristisch vermarkten wollen.
Beim Sommerfest war kein Politiker aus dem Rathaus anwesend.

Dazu werden die Gummiabfälle zu Granulat zerkleinert, um daraus zu je 45 Prozent Carbon und einen Ölersatzstoff herzustellen und zu zehn Prozent Gas. Das Carbon könne die verarbeitende Industrie aufbereiten, das Öl lasse sich in der eigenen Öl-Anlage veredeln. In einer Produktionsanlage in Holland sei die Umwandlung von Reifen in Carbon, Öl und Gas erprobt worden, berichtete Günther Krause.
Im zweiten weltweit neuen Verfahren geht es laut Krause um eine innovative Form der Gasproduktion. Dabei wird ein Trägergas wie Propan in einem Reaktor mit Wasser gebunden in einem Verhältnis von 70:30. Herauskommen soll eine Gasausbeute von 100 Prozent, und zwar in höchster Qualität. Die Kunst bestehe darin, den Wasserstoff zu speichern, also zu bewirken, dass sich das Trägergas in den Wasserstoff „verliebt“, ohne dass das Gemisch explodiert.

Produktionskosten von 15 Cent pro Liter

Krause sieht bei Produktionskosten von 15 Cent pro Liter etliche Anwendungsmöglichkeiten, die am Ende zu sinkenden Gaspreisen führen müssten. Frühe Abnehmer des diese Weise hergestellten Gases sollen Istanbuls Taxis werden, die bereits allesamt auf Erdgas umgestellt sind.
Wo sich die Produktionsanlage befindet, wollen die Betreiber, mit den die Firma von Günther Krause zusammenarbeiten, nicht verraten, um mögliche Nachahmer nicht auf den Plan zu rufen. Interessenten hatte dem Professor womöglich in der Nacht zum 22. Juli einen unwillkommenen Besuch abgestattet.
Die Einbrecher, die über eine Terrassentür in das Wohn- und Geschäftsgebäude eingestiegen waren, hatten Schlüssel zu wertvollen Autos liegen lassen, aber alle Schränke im Erdgeschoss und im ersten Stock durchwühlt. Sie stahlen Akten, die wichtigsten jedoch hatte Krause an einem anderen geheimen Ort gelagert.

Außer Technologiefirmen betreut Krauses Firma IBP auch Dienstleister wie MB-Design in Potsdam. Das Atelier entwirft Kollektionen für Mitarbeiter von Hotels, Flug- und Kreuzfahrtgesellschaften. Die Berufskleider-Modemacher sind dabei vor allem im Luxussegment tätig.
Sechs Models schwebten auf Krauses Fest über den Laufsteg und zeigten, wie lässig und elegant Berufsuniformen für Frauen und Männer aussehen können.

Von Jürgen Lauterbach

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