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Explosion im Stahlwerk

Schaden in Brandenburg/Havel Explosion im Stahlwerk

Ein lauter Knall hat am Samstag Brandenburg an der Havel erschüttert. In weiten Teilen war er zu hören – und zu spüren. Es gab eine Wasserdampfexplosion in der Schlackehalle des Brandenburger Elektrostahlwerks. Personen wurden zum Glück nicht verletzt.

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Die heiße Schlacke reagierte mit dem kalten Wasser, was zur Explosion. führte.

Quelle: riva

Brandenburg/H. Der große Knall, der am Samstagmorgen in weiten Teilen von Brandenburg/Havel zu hören und zu spüren war, ging von einer Wasserdampfexplosion in der Schlackehalle des Brandenburger Elektrostahlwerks aus. Die Riva-Gruppe betont, dass niemand verletzt wurde und der Sachschaden „nicht erheblich“ sei.

Der Unfall im Werk, der so viele Bürger gegen 6 Uhr erschreckt hat, sei bei der Weiterverarbeitung der Schlacke passiert, berichtete ein Unternehmenssprecher am Montag. In einem Kübel sei ein Rest flüssiger Schlacke übrig geblieben, was eigentlich nicht passieren soll, aber doch einmal vorkommen kann. Die Schlacke habe dann mit Wasser reagiert.

Arbeitsprozesse automatisiert – ohne Arbeiter

Die folgende Explosion habe nur unwesentliche Schäden an einem Kran angerichtet, die bereits behoben worden seien. Die in Mitleidenschaft gezogene Wand und die Hallendecke könnten bald mit relativ wenig Aufwand repariert werden.

Die große Lautstärke des Knall täuscht den Angaben zufolge über das nur geringe Ausmaß des Schadens hinweg. Allerdings komme dem Unternehmen zugute, dass die Arbeitsprozesse an dieser Stelle so weit automatisiert sind, dass sich kein Arbeiter dort aufhält. In früheren Zeiten wären die Folgen der Explosion womöglich schwerwiegender gewesen. Wie hoch der Sachschaden ist, lasse sich derzeit nicht beziffern, teil der Unternehmenssprecher mit.

Der letzte bekannt gewordene Unfall im Riva-Stahlwerk datiert vom 11. November 2015. Seinerzeit hatte Schlacke im Kübel von Ofen 1 gebrannt und eine Druckwelle ausgelöst. Ein Stahlarbeiter erlitt zwar keine sichtbaren Verletzungen, wurde aber ins Krankenhaus gebracht.

Von Jürgen Lauterbach

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